Aids
HIV-Infizierte dürfen wieder in die USA einreisen
Dienstag, 5. Januar 2010 13:35Ausländer mit einer HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung dürfen wieder in die USA einreisen. Die Beschränkungen stammten aus dem Jahr 1987. US-Präsident Barack Obama hatte ihre Abschaffung im Oktober 2009 angekündigt. Bislang konnten die Betroffenen ein Visum von maximal 30 Tagen erhalten.
Ausländer mit einer HIV-Infektion oder Aids-Erkrankung dürfen wieder in die USA einreisen. Die im Jahr 1987 verhängten Einreisebeschränkungen wurden offiziell aufgehoben, nachdem US-Präsident Barack Obama im Oktober deren Abschaffung zum Jahreswechsel angekündigt hatte. Das Aidsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) begrüßte den Schritt, der es „HIV-Positiven von diesem Tag an erlaubt, frei in die USA einzureisen“.
Durch die vor mehr als zwanzig Jahren verhängten Beschränkungen konnten Menschen mit HIV oder Aids bislang nur ein Visum von maximal 30 Tagen erhalten; ein Aufenthalt in den USA zum Studieren oder Arbeiten war somit unmöglich. Das Verbot war formell im Juli 2008 mit der Unterzeichnung eines Gesetzes durch Obamas Amtsvorgänger George W. Bush aufgehoben worden.
Weil jedoch noch die Veröffentlichung einer abschließenden Regelung fehlte, war es vom Gesundheitsministerium nicht angewandt worden. Dies hatte Obama Ende Oktober nachgeholt.





















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