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13.02.12

Autopsie

Gerichtsmediziner finden Wasser in Houstons Lunge

Fans in aller Welt trauern um Whitney Houston – und spekulieren über die Umstände ihres Todes. Nun liegt ein erstes Obduktionsergebnis vor: Offenbar ertrank die Pop-Diva.

dapd/DAPD

Whitney Houston ist ist tot. Die Sängerin, die...

11 Bilder

Seit dem Tod der "Queen of Pop" Whitney Houston wird über die Todesursache spekuliert. Nun liegt ein erstes Ergebnis der Gerichtsmediziner vor. Am Sonntag (Ortszeit) führten sie eine Obduktion durch – und fanden Wasser in der Lunge der 48-Jährigen. Das berichten "Stern.de" und "Tmz.com ".

Die These, dass die Soul-Diva in der Badewanne in ihrem Hotelzimmer ertrunken ist, wäre damit womöglich erhärtet. Es sei aber unklar, ob das Wasser zum Tode geführt habe oder erst in die Lunge geflossen sei, nachdem die Sängerin gestorben war.

Die vollständigen Ergebnisse der Autopsie sollen erst in sechs bis acht Wochen öffentlich gemacht werden. Dieses Vorgehen sei bei Todesfällen von besonderem öffentlichen Interesse üblich, sagte der stellvertretende Leiter der Gerichtsmedizin von Los Angeles, Ed Winter, nach der Autopsie und der toxikologischen Untersuchung am Sonntag (Ortszeit). Derzeit gebe es aber keine Anzeichen für ein Fremdverschulden.

Houston war am Samstag mit 48 Jahren unter ungeklärten Umständen in ihrem Hotelzimmer in Beverly Hills gestorben . Winter bestätigte bei der Pressekonferenz, dass die Sängerin leblos in der Badewanne gefunden worden war.

Medienberichte, wonach Houston verschreibungspflichtige Medikamente in ihrem Zimmer gehabt haben soll, wollte er nicht kommentieren. Auf die Frage, ob die Ermittler von einem Selbstmord ausgingen, sagte Winter: "Wir schauen uns alle Aspekte des Falls an." Möglicherweise könne er am Mittwoch oder Donnerstag weitere Einzelheiten öffentlich machen.

"Tmz.com" zufolge soll die Sängerin das Mittel "Xanax" eingenommen haben, das unter anderem Angst- und Panikzustände lösen soll. Es führt bei längerer Einnahme allerdings zur Abhängigkeit. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Müdigkeit und Schwindel.

Houstons Tochter zweimal ins Krankenhaus eingeliefert

Die Tochter von Whitney Houston wurde am Sonntag nach Medienangaben zweimal ins Krankenhaus gebracht. Nach einem Aufenthalt am Morgen (Ortszeit) wurde die 18-jährige Bobbi Kristina am Abend wieder in die Notaufnahme gebracht, meldete das Promiportal "TMZ".

"Bobbi Kris" war am Morgen nach dem Tod der Mutter mit der Diagnose "Stress und Erschöpfung" ins Krankenhaus gebracht worden. Laut "TMZ" wurde sie später wieder in das Hospital gefahren, weil sie "hysterisch, erschöpft und nicht zu trösten" gewesen sei.

Familienmitglieder würden befürchten, dass das völlig am Boden zerstörte Mädchen Hilfe brauche. Bobbi Kristina ist die Tochter aus der längst wieder geschiedenen Ehe Houstons mit dem Sänger Bobby Brown.

Die Familie der Pop-Legende äußerte sich am Sonntag erstmals zu der "unvorstellbaren Tragödie" des Tods Houstons. "Wir sind durch den Verlust unserer geliebten Whitney am Boden zerstört", hieß es in einer Erklärung. "Wir werden sie sehr vermissen."

Ex-Mann Bobby Brown brach bei Auftritt in Tränen aus

Houstons Ex-Mann Bobby Brown bat, die Privatsphäre der Familie der Familie zu respektieren. "Ich bin zutiefst betrübt über das Ableben meiner Ex-Frau Whitney Houston", zitierte der Nachrichtensender CNN aus einer Erklärung Browns, dessen turbulente Ehe mit der Sängerin im Jahr 2007 nach 15 Jahren geschieden worden war.

Die Promi-Webseite TMZ berichtete, dass sich Brown auf dem Weg nach Los Angeles befinde, um bei Tochter Bobbi Kristina zu sein. Der Sänger sagte demnach ein Konzert in Nashville im Bundesstaat Tennessee ab.

Am Samstagabend war Brown US-Medienberichten zufolge bei einem Auftritt mit seiner wiedervereinigten Band New Edition in Mississippi in Tränen ausgebrochen, nachdem er vom Tod seiner Ex-Frau erfahren hatte. Der Sänger habe "Ich liebe Dich, Whitney" gerufen und einen Kuss in Richtung Himmel gesendet.

Quelle: AFP/dapd/mak
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