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06.02.12

Wieder im TV

Für Monica Lierhaus war es der richtige Schritt

Ein Jahr nach ihrem Auftritt bei der "Goldenen Kamera" hat Moderatorin Monica Lierhaus ihren Schritt zurück ins Fernsehen nicht bereut. Nun träumt sie davon, bei der Fußball-WM 2014 in Brasilien dabei zu sein.

AFP

Sie bekam den Ehrenpreis von Günter Netzer (l.) überreicht. An ihrer Seite: ihr Lebensgefährte Rolf Hellgardt. Beide stützten die Moderatorin.

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Ein Jahr nach ihrem Auftritt bei der "Goldenen Kamera" zieht die TV-Moderatorin Monica Lierhaus eine positive Bilanz. "Der Auftritt war der richtige Schritt nach vorn. Seitdem schauen die Menschen nicht mehr verunsichert zur Seite, wenn sie mir auf der Straße begegnen", sagte die 41-Jährige der Zeitung "Bild am Sonntag".

"Stattdessen kommen sie unbefangen auf mich zu, lächeln mich an. Viele machen mir Mut und sagen Dinge wie: "Weiter so! Sie gewinnen Ihren Kampf!" Vor einem Jahr war die frühere "Sportschau"-Moderatorin erstmals wieder vor TV-Kameras getreten - zwei Jahre nach einer schweren Hirn-OP mit Komplikationen. Vor Millionen Fernsehzuschauern machte sie ihrem langjährigen Lebensgefährten Rolf Hellgardt einen Heiratsantrag.

Nun träumt Lierhaus davon, 2014 bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien dabei zu sein. "Ich könnte mir auch redaktionelle Arbeit vorstellen, ich muss nicht unbedingt moderieren." Das Turnier in Brasilien sei "ein Wunsch, eine Traumvorstellung, eine Hoffnung. Für mich ist es wichtig, Ziele zu haben, auf die ich hinarbeiten kann".

Als Botschafterin der ARD-Fernsehlotterie hat Lierhaus kürzlich ein eigenes Büro bezogen. Von dort aus organisiert sie ihre Charity-Auftritte. Sie dreht im Jahr rund 50 Spots, um Loskäufer für "Ein Platz an der Sonne" zu animieren. "Ich genieße es sehr, wieder im Fernsehstudio zu stehen." Die Arbeit sei für sie nicht anstrengend, sie mache ihr Spaß. "Ich bin dankbar für diese Aufgabe."

Viermal wöchentlich müsse sie noch immer zur Reha, etwa vier Stunden am Tag. "Es ist frustrierend, jeden Tag Dinge machen zu müssen, die man früher selbstverständlich konnte."

Quelle: BMO
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