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03.02.12

Gina Rinehart

Minen-Erbin auf dem Weg zur reichsten Frau der Welt

Ganz schön was auf dem Konto: Bleiben die Rohstoffpreise stabil, könnte die Minen-Erbin Gina Rinehart aus Australien bald die reichste Frau der Welt sein.

dpa

... ist wie im letzten Jahr der Microsoft-Gründer Bill Gates. Mit 56,0 Milliarden Dollar liegt sein Vermögen weit unter dem von Slim.

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Die australische Multimilliardärin und Minen-Erbin Gina Rinehart könnte nach Einschätzung des Magazins "Forbes" schon bald die reichste Frau der Welt sein. Wie die Asien-Redaktion von "Forbes" berichtete, ist Rinehart mit einem Vermögen von 18 Milliarden US-Dollar (etwa 13,7 Milliarden Euro) bereits reichste Frau im asiatisch-pazifischen Raum, nach dem sie einen Deal mit einem Unternehmen in Süd-Korea unterzeichnet hat.

"Bleiben die Rohstoffpreise stabil, könnte Rinehart den Platz von Christy Walton als reichste Frau der Welt einnehmen", berichtete das Magazin. Die US-Unternehmerin verfügt demnach über 24,5 Milliarden Dollar. Ihr Ehemann gehörte zu den Wal-Mart-Erben: John T. Walton. Dessen Schwester Alice landete laut einem Ranking aus 2011 auf Platz 2 (etwa 20 Mrd. Dollar), kurz danach kommt die Loreal-Erbin Liliane Bettencourt, die von ihrer Tochter entmündigt wurde .

Kinder streiten sich um Vermögen

Zuletzt geriet Rinehart indes wegen familiärer Streitigkeiten in die Schlagzeilen. Ein australisches Gericht veröffentlichte E-Mails von Rineharts in den USA lebender Tochter Hope Welker. Die 27-Jährige beklagte darin, lediglich 60.000 US-Dollar (etwa 45.000 Euro) zu besitzen und daher nicht über die Mittel zu verfügen, um Personenschutz und eine gesicherte Wohnung für sich und ihre Kinder zu bezahlen.

Der Reichtum ihrer Familie führe dazu, dass sie Angst um ihre Sicherheit habe, argumentierte sie. Überdies benötige sie einen Koch und eine Haushaltshilfe.

Drei der vier Kinder Rineharts hatten wegen eines Streits um die Kontrolle einer familiären Treuhandgesellschaft juristische Schritte gegen ihre Mutter eingeleitet. Das Vermögen der Gesellschaft wird auf mehr als drei Milliarden australische Dollar geschätzt (etwa 2,4 Milliarden Euro).

Quelle: AFP/kami
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