07.03.13

Scheidung

Demi Moore und Aston Kutcher droht ein Rosenkrieg

Das Ex-Traumpaar lässt sich scheiden. Zusammen verfügen Demi Moore und Aston Kutcher über rund 290 Millionen Dollar. Doch wer hat wem was zu verdanken? Und wer hat schließlich wem was zu zahlen?

Von Claudia Becker
Foto: dpa
Aus der Traum - Scheidungen von Promipaaren
Aus der Traum von einer Liebe ohne Ende: Demi Moore und Ashton Kutcher

Ashton Kutcher stehen schwere Zeiten bevor. Zumindest dann, wenn man den neuesten Gerüchten glauben darf, die in der "New York Post" verbreitet werden.

Demi Moore, so eine anonyme Quelle, soll ziemlich wütend sein. Sie habe genug von den internen Verhandlungen mit ihrem Noch-Ehemann Ashton Kutcher. Nachdem Kutcher bereits im Dezember 2012 die Scheidung eingereicht hat, habe auch sie jetzt die Trennungspapiere unterzeichnet.

Sie wolle endlich das Kapitel Kutcher abschließen. Und, davon ist auszugehen, endlich die finanziellen Angelegenheiten regeln, die zu regeln sind, wenn sich zwei Menschen scheiden lassen, die gemeinsam über rund 290 Millionen Dollar verfügen.

Seit November 2011 gehen sie offiziell getrennte Wege. Kutcher hatte sich mit dem 24 Jahre alten Partygirl Sara Leal vergnügt. Das war das Ende der sechsjährigen Ehe des Glamour-Paares, dessen Liebe von Beginn an mit Skepsis betrachtet wurde.

Demi Moore ist ungemein attraktiv – aber 15 Jahre älter als Kutcher. Und ihre drei Töchter aus der Ehe mit Bruce Willis sagten zu Mummys neuem Mann zwar "Mod" – die Abkürzung für "my other Dad" – tatsächlich sind sie aber nicht wesentlich jünger als der Stiefvater.

Kutcher steht längst nicht mehr im Schatten

Kutcher steht längst auf eigenen Beinen und alles andere als im Schatten von Demi Moore. Im vergangenen Jahr war er der bestbezahlte Fernsehstar der USA. Für seine neue Rolle in der Sitcom "Two and a Half Men" als Nachfolger von Charlie Sheen kassierte er 24 Millionen Dollar.

Noch übersteigt Moores Vermögen das von Ashton Kutcher. Vor allem ihre großen Filme aus den Achtziger- und Neunzigerjahren wie "Das siebte Zeichen" oder "Ein unmoralisches Angebot" haben ihr mehr als 150 Millionen Dollar gebracht.

Aber Kutcher hat nachgelegt. Die Beträge auf seinen Konten werden auf 136 Millionen Dollar geschätzt. Demi Moore will offenbar, dass ihr abtrünniger Gatte einsieht, dass er ihr einen großen Teil seines Ruhmes und seines Geldes zu verdanken habe. Der Insider, der in der "New York Post" angebliche Interna ausgeplappert hat, sagt: "Ashton machte viel Geld, nachdem er Demi geheiratet hat – viel mehr als sie – aber obwohl er durch sie berühmt wurde, glaubt er, ihr nichts schuldig zu sein."

Kutcher soll sich "sehr schwierig" in den Gesprächen verhalten haben. Er soll regelrecht "feindselig" gewesen sein.

Doch bis diese Trennung abgeschlossen ist, könnte noch viel Schlamm geworfen werden. Jetzt konzentrieren sich alle Hoffnungen auf die Anwälte. Einigen sie sich nicht, geht der Rosenkrieg vor Gericht.

Ashton Kutcher hat Laura Wasser engagiert, jene Juristin, die derzeit auch Heidi Klum vertritt. Aber auch Demi Moore fährt mit William Beslow ein nicht minder schweres Geschütz auf. Der als bester Scheidungsanwalt New Yorks titulierte Jurist hat schon Robert De Niro vertreten, Tatum O'Neal gegen John McEnroe und Mia Farrow im Sorgerechtsstreit mit Woody Allen.

Demi Moore wird sich nehmen, was sie kriegen kann. "Gimme Moore" ist ihr Spitzname, weil sie bei ihren Gagen keine Bescheidenheit kennt.

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