01.02.2013, 09:53

Amtseinführung Beyoncé gesteht Playback bei Obama-Rede


US-Sängerin Beyoncé (r) singt bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama - allerdings nicht live

Foto: Shawn Thew / dpa

US-Sängerin Beyoncé (r) singt bei der feierlichen Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama - allerdings nicht live Foto: Shawn Thew / dpa

Sängerin Beyoncé hat zugegeben, dass sie bei der Amtseinführung von Barack Obama nicht live gesungen hat. Sie hatte keine Zeit zum Üben.

Sängerin Beyoncé hat gestanden, dass sie bei der Amtseinführung von US-Präsident Barack Obama am 21. Januar tatsächlich nicht live gesungen hat. Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass es sich bei ihrem Vortrag der US-Nationalhymne tatsächlich um Playback gehandelt habe. Grund sei der Zeitmangel gewesen.

"Ich bin eine Perfektionistin", sagte sie, "ich werde immer meine Füße blutig proben, aber da hatte ich keine Möglichkeit. Die Amtseinführung war für den Präsident, deshalb wollte ich ihn und das Land stolz machen. Ich habe mich also dazu entschlossen, mit meinem zuvor aufgenommenen Lied zu singen, was in der Musikindustrie sehr üblich ist. Ich singe immer live. Die Einführung war leider zu einer Zeit, als ich keine Zeit hatte, mit dem Orchester zu proben, da ich für den Super Bowl probte. Ich bin sehr stolz auf meinen Auftritt."

Am 3. Februar steht Beyoncé in der Halbzeitshow des amerikanischen Sport-Events auf der Bühne und ist deshalb schon aufgeregt, wie sie zugibt. "Ich werde auf jeden Fall live singen, ich bin gut vorbereitet. Dafür wurde ich geboren. Ich habe eine 16-jährige Karriere hinter mir und alles, was ich getan habe, hat mich darauf vorbereitet, ich bin bereit. Wir bereiten uns schon seit vier oder fünf Monaten darauf vor, aber ich bin nervös."

(bang/alu)
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