28.01.2013, 22:18

"Tatort" Fabian Hinrichs darf nicht als Gisbert auferstehen


Fabian Hinrichs: Schon bei seinem ersten Auftritt im „Tatort“ musste er als „Gisbert“ sterben

Foto: Berthold Stadler / dapd

Für den Bayerischen Rundfunk kommt eine Fortsetzung der Tatort-Figur Gisbert Engelhardt nicht infrage.

Er zählt zu den wagemutigen Schauspielern des Landes: Fabian Hinrichs. Der gebürtige Hamburger traut sich, immer wieder Neues auszuprobieren – ob auf der Bühne, im Kino oder im Fernsehen.

Mit seinem jüngsten Coup, der Rolle des Assistenten Gisbert Engelhardt im Münchner "Tatort", hat der 36-Jährige ein enormes Echo ausgelöst. Weil der Ermittler schon nach 60 Minuten sterben musste, fordern Fans im Internet nun seine Auferstehung.

Hinrichs findet Gefallen an einer Zukunft mit Gisbert. Mit einer Auferstehung der Figur rechnet er allerdings nicht. "Und wenn doch, müsste Alexander Adolph immer die Drehbücher schreiben und Regie führen. Er hat das entwickelt", sagt der Darsteller. Er habe es sehr bedauert, dass Gisbert stirbt, gesteht Hinrichs.

Keine Fortsetzung geplant

Für den Bayerischen Rundfunk kommt eine Fortsetzung im Münchner "Tatort" dagegen nicht infrage: "Die Figur des Gisbert wurde nicht als neuer Ermittler eingeführt, sondern als Episodenhauptrolle", sagt Redakteurin Claudia Simionescu. Er sei ein Gegenspieler für die Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl).

Dass Gisbert sterben musste, sei eine dramaturgische Konsequenz. "Eine Auferstehung war nicht geplant", sagt Simionescu.

(BM)
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