25.01.2013, 11:39

Dschungelcamp "Dagobert" Arno Funke erwägt Klage gegen RTL


Geläutert: Arno Funke hat mit seiner Vergangenheit als Kaufhaus-Erpresser abgeschlossen

Foto: RTL / Stefan Menne

RTL hatte ihn im Dschungelcamp als Verbrecher angekündigt - „Dagobert“ will das nicht auf sich sitzen lassen.

Arno Funke plant, von seinen Anwälten rechtliche Schritte gegen den Fernsehsender RTL prüfen zu lassen. Der Unmut des Teilnehmers von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", der am zehnten Tag von den Zuschauern aus dem Dschungelcamp gewählt wurde, richtet sich gegen eine Anmoderation zu seiner Person.

Dabei wurde der 62-Jährige als gefährlichster Verbrecher Deutschlands angekündigt. "Das war nicht abgesprochen", klagt Funke im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung". "Ich überlege, ob ich meine Rechtsanwälte in Gang setze", so der Autor, der unter dem Pseudonym Dagobert mit zahlreichen Kaufhauserpressungen zwischen den Jahren 1988 bis 1994 berühmt wurde.

Keine Einträge im Führungszeugnis

Damals schrieb sich Funke dank seiner geschickten Machenschaften mit dem längsten und aufwändigsten Erpressungsfall in die deutschen Geschichtsbücher ein. Als Verbrecher will sich der gebürtige Berliner jedoch nicht abstempeln lassen, auch wenn er bei RTL vor dem Start der Reality-TV-Show ein Führungszeugnis vorlegen musste.

"Da steht drin: keine Einträge. Ich habe meine Strafe verbüßt, ich habe ein anderes Leben", sagt der Karikaturist, der im Dschungelcamp als dritter Promi seinen Hut nehmen musste.

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