23.01.13

Geburt

Shakira und Piqué sind nun stolze Eltern

Die Sängerin brachte am Dienstagabend per Kaiserschnitt einen Jungen zu Welt. Für die Kolumbianerin und den Fußballer ist es das erste Kind.

Foto: dpa

Das Baby von Sängerin Shakira und Fußballer Gerard Pique wiegt knapp drei Kilo und trägt den Namen Milan
Das Baby von Sängerin Shakira und Fußballer Gerard Pique wiegt knapp drei Kilo und trägt den Namen Milan

Pop-Ikone Shakira ist mit 35 Jahren endlich Mama: Die kolumbianische Sängerin brachte am Dienstagabend in einer Privatklinik im spanischen Barcelona einen Jungen per Kaiserschnitt zur Welt. Der kleine Milan sei um 21.36 Uhr MEZ geboren worden und wiege knapp drei Kilo, teilten Shakira und der stolze Vater, der spanische Fußball-Star Gerard Piqué (25), in der Nacht via Twitter und Facebook mit. Der Kleine wurde "genauso wie sein Vater sofort nach der Geburt Mitglied des FC Barcelona". "Das "Waka-Baby" ist da!", jubelte die Zeitung "El Mundo" (Online) in Anlehnung an Shakiras Fußball-WM-Superhit "Waka-Waka".

"Wir sind glücklich", betonten die Eltern. Mutter und Kind seien wohlauf. Während sich vor der Klinik trotz der späten Stunde ein Heer von Reportern, Paparazzi und Schaulustigen drängte, war Piqué bei der Geburt im Kreißsaal dabei, berichteten der Fernsehsender TVE und andere Medien unter Berufung auf Familienangehörige. Zuvor hatte Shakira aus der Klinik ihren mehr als 19 Millionen Follower-Fans getwittert: "Ich bitte euch alle, dass ihr mich an diesem so wichtigen Tag in meinem Leben in euren Gebeten begleitet.

Schweigevertrag für Krankenhauspersonal

Piqué war – vom Neugeborenen abgesehen – der einzige Mann im Kreißsaal. Shakira habe darauf bestanden, so berichteten spanische Medien übereinstimmend, von einem reinen Frauen-Team betreut zu werden. Die Entbindung sei von Ärztin Carlota Garcia-Valdecasas geleitet worden. Sie ist Tochter des berühmten Gynäkologen Manolo Garcia-Valdecasas, der alle vier Kinder der spanischen Prinzessin Cristina zur Welt gebracht hat.

Den Berichten zufolge mussten alle beteiligten Ärztinnen und Hebammen einen "Schweigevertrag" unterzeichnen, damit keine Details der Geburt unautorisiert an die Außenwelt gelangen. Bekannt wurde jedoch, dass die Eltern die Geburt eigentlich bis zum 2. hinausschieben wollen. An dem Tag haben nämlich sowohl Shakira als auch Piqué Geburtstag. Doch am Ende hat es nicht geklappt.

Enger Familienzusammenhalt

In der Klinik waren neben Piqué auch Shakiras Eltern William Mebarak und Nidia Ripoll, die zusammen mit zwei Brüdern der Sängerin schon in Dezember aus Kolumbien angereist waren, um Shakira Isabel Mebarak Ripoll, wie der Superstar bürgerlich heißt, in den letzten Monaten vor der Geburt beizustehen. Ganz stressfrei war die Wartezeit nämlich nicht. Das Haus des Promi-Pärchens in Barcelona wird seit Wochen Tag und Nacht von Journalisten umlagert.

Shakira war auch deshalb zuletzt kaum aus dem Haus gegangen. Vor die Öffentlichkeit war die Sängerin aus dem Karibik-Badeort Barranquilla zuletzt am 14. Januar getreten, als sie an der Präsentation eines Buches ihres Vaters teilnahm. "Ich freue mich so sehr auf die Geburt", hatte sie bei der Gelegenheit gesagt. Einen Tag später postete Shakira im Internet Fotos, die sie hochschwanger mit nacktem Bauch an der Seite ihres Lebensgefährten zeigten. Dabei baten beide (Shakira ist seit einigen Jahren Botschafterin des UN-Kinderhilfswerks Unicef) nicht um Geschenke für sich, sondern für notleidende Kinder.

Shakira vertritt Aguilera

Nun muss Shakira neben ihren glamourösen Auftritten auf den Bühnen der Welt Zeit finden für Windeln wechseln, Fläschchen machen und Schlaflieder singen. Im Frühling wird es kompliziert, denn dann muss sie als Vertreterin ihrer Pop-Kollegin Christina Aguilera die Jury-Arbeit bei der US-Talentshow "The Voice" übernehmen. Aber der Sohnemann muss sich ohnehin auf viele Reisen einstellen. Auch wegen wohltätiger Zwecke. "Wenn das Baby aus meinem Bauch herauskommt, dann soll es wissen, dass es ein Helfer zur Veränderung ist. Es kann wirklich die Welt verbessern", sagte Shakira jüngst.

Quelle: dpa/jcw
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