02.01.13

Unfall

Justin Bieber bedauert Tod von Paparazzo

Ein Fotograf wollte in Los Angeles Fotos vom weißen Ferrari des Sängers schießen. Dafür betrat er einen viel befahrenen Boulevard.

Foto: dpa

Der kanadische Sänger Justin Bieber saß zum Zeitpunkt des Unfall nicht in seinem Auto
Der kanadische Sänger Justin Bieber saß zum Zeitpunkt des Unfall nicht in seinem Auto

Er wollte sein Einkommen mit exklusiven Fotos von Tennie-Star Justin Biebers Sportwagen aufbessern – und wurde am Ende von einem anderen Auto tödlich erfasst.

Ein nicht näher identifizierter Paparazzo kam am Dienstagabend in Los Angeles ums Leben, nachdem er den weißen Ferrari des kanadischen Popsängers abgelichtet hatte, berichtete die örtliche Polizei. Der Fotograf hatte Bilder des geparkten Wagens im Stadtzentrum geschossen und dafür die viel befahrene Straße Sepulveda Boulevard betreten. Dort wurde er von einem herannahenden Auto überfahren. Im Krankenhaus erlag der Mann seinen Verletzungen.

Der Wagen war wohl von einem Freund Biebers in der Nähe des Getty Center Drives geparkt worden.

Dem Fahrer des Unfallwagens droht nach Polizeiangaben keine Strafe. Denn Anzeige wird angeblich keine erstattet, da ihn keine Schuld treffen soll.

Der 18 Jahre alte Bieber selbst saß zum Zeitpunkt des Unglücks nicht in seinem Ferrari. Allerdings sprach er der Familie des toten Paparazzo sein Beileid aus. Gleichzeitig fordert der Kanadier auch dazu auf, neue Gesetze zum Schutz von Promis, aber auch den Paparazzi selbst zu erlassen.

"Obwohl ich selbst nicht direkt in diesen tragischen Unfall verwickelt war, sind meine Gedanken und Gebete bei der Familie des Opfers", gibt Bieber laut CNN in einem Statement bekannt. "Hoffentlich wird diese Tragödie endlich zu einer sinnvollen Gesetzgebung und anderen nötigen Schritten führen, um die Leben und die Sicherheit von Prominenten, Polizeibeamten, unschuldigen Unbeteiligten und Fotografen selbst zu schützen."

Ärger mit Paparazzi hatte Bieber derweil bereits in der Vergangenheit. So kollidierten im Sommer 2012 die Autos zweier Fotografen, die dem Musiker dicht auf der Spur gewesen waren. Außerdem kam es im vergangenen Jahr zu einer Handgreiflichkeit zwischen dem 18-Jährigen und einem Paparazzo, nachdem dieser versucht hatte, ein Foto von Biebers Freundin Selena Gomez zu machen.

Quelle: dapd/sei
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