25.12.2012, 12:04

Apple Millionenstreit um Yacht von Steve Jobs beigelegt


Steve Jobs’ „Venus“ darf nun in See stechen

Foto: Charles Onians / dpa

Steve Jobs’ „Venus“ darf nun in See stechen Foto: Charles Onians / dpa

Apple-Gründer Steve Jobs hatte sich kurz vor seinem Tod eine Yacht von Philippe Starck planen lassen. Der ließ das Schiff beschlagnahmen.

Nach Zahlung einer Kaution durch den Nachlassverwalter des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs kann dessen Yacht wieder in See stechen. Die "Venus" sei nicht länger beschlagnahmt, "wir haben eine Lösung gefunden", sagte ein Anwalt von Jobs" Erben, Gérard Moussault, am Montag. Nach seinen Worten wurde die Kaution auf ein Bankkonto gezahlt, eine Summe wollte Moussault nicht nennen. Das Luxusschiff war vergangene Woche wegen eines Zahlungsstreits mit Star-Designer Philippe Starck im Hafen von Amsterdam beschlagnahmt worden.

Die "Venus" war Ende Oktober in Aalsmeer von der Yachtwerft Koninklijke De Vries zu Wasser gelassen worden. Starck hatte bei den Erben des im vergangenen Jahr gestorbenen Apple-Gurus eine noch offene Zahlung von fast drei Millionen Euro für seinen Anteil an der Planung der fast 80 Meter langen Yacht angemahnt. Der Bau des Schiffs soll 100 Millionen Euro gekostet haben. Laut Jobs" Erben soll Starck einen bestimmten Prozentsatz der Konstruktionskosten der "Venus" als Lohn erhalten. Dem Designer zufolge wurde jedoch eine fixe Summe von neun Millionen Euro vereinbart. Die Erben boten ihm daraufhin sechs Millionen Euro an.

Steve Jobs war 1976 einer der Mitgründer von Apple. Er starb im Oktober 2011 an den Folgen eines Krebsleidens. In einer Biografie hatte er die Arbeit an der Yacht als einen Ausdruck seines Lebenswillens bezeichnet.

(AFP/dpa/ap)
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