13.12.2012, 14:50

Tolkien-Verfilmung Der "Hobbit" ist für Martin Freeman der Durchbruch


Martin Freeman als Bilbo Beutlin: Nach „Der Hobbit“ scheut der Schauspieler keine großen Rollen mehr

Foto: James Fisher / dpa

Martin Freeman als Bilbo Beutlin: Nach „Der Hobbit“ scheut der Schauspieler keine großen Rollen mehr Foto: James Fisher / dpa

Es ist die erste Hauptrolle für Martin Freeman: Nun fürchtet sich der „Bilbo Beutlin“-Darsteller nicht mehr vor großen Filmen.

Der Schauspieler Martin Freeman hat mit der Rolle des Bilbo Beutlin in der J.R.R. Tolkien-Verfilmung "Der Hobbit" seine erste große Hauptrolle und ist sich sicher, dass er damit schon den Höhepunkt seiner Karriere erreicht hat.

"Große Filme brauche ich schon deshalb nicht mehr fürchten, weil ich nie einen größeren drehen werde. Nach dem 'Hobbit' kann es nichts Größeres geben", zeigt sich der 41-Jährige im Interview mit "Spiegel Online" überzeugt.

Die ersten Wochen am Set des Kino-Spektakels waren für Freeman nicht einfach. "In den ersten Wochen war ich sehr bescheiden und lernte von Peter und seinem Team alles über J.R.R. Tolkien. Sie wollen keinen Kult schaffen, sondern sie sind Pragmatiker, die eine Geschichte für die Leinwand erzählen wollen. Und so haben sie mir bald gezeigt, dass das Quellenmaterial zwar immer zu respektieren ist - man seinen Kopf aber von dem Buch frei machen sollte. Sklavische Werktreue verhindert einen guten Film - fruchtbar ist nur, an die eigene Version zu glauben."

Rolle fast nicht bekommen

Um ein Haar hätte Freeman auf die Rolle de Bilbo Beutlin verzichten müssen. Eigentlich war der Darsteller schon für die zweite Staffel der Serie "Sherlock" gebucht. Absagen kam für Freeman aber nicht in Frage: "Ich bin lieber vertragstreu und liebe das 'Sherlock'-Team und die Show". Der Film von Oscarpreisträger Peter Jackson wird nun der erste Teil einer dreiteiligen Kinofassung.

Der erste Teil der Reihe "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise" startet am 13. Dezember in den deutschen Kinos.

(BMO)
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