07.12.12

Großbritannien

Kate und Prinz William können wieder lachen

England atmet auf: Die schwangere Kate ist nach vier Tagen aus der Klinik entlassen worden. Sie wird sich im Kensington-Palast erholen.

Foto: dapd

Ganz in Blau mit einem Rosenstrauß: William und Kate beim Verlassen der Klinik
Ganz in Blau mit einem Rosenstrauß: William und Kate beim Verlassen der Klinik

Prinz Williams schwangere Ehefrau Kate ist nach vier Tagen Behandlung wegen schwerer Morgenübelkeit aus dem Krankenhaus entlassen worden. Als das junge Paar am Donnerstag gemeinsam das Londoner Edward-VII.-Krankenhaus verließ, nickte Kate auf die Frage der wartenden Journalisten, ob es ihr besser gehe. Der Schwiegervater der Herzogin, Prinz Charles, gab einen Einblick in das Gefühlsleben eines werdenden Großvaters.

Einen gelben Strauß Rosen haltend, winkte die 30-jährige Kate den Pressevertretern zu. Ihre Lippen formten ein "viel besser", dann entschwand das Paar mit seinen Personenschützern in ein wartendes Auto. Es wird spekuliert, dass Kate noch nicht einmal in der zwölften Woche ist. Schwere Morgenübelkeit, der Fachbegriff lautet Hyperemisis gravidarum, erwischt im Schnitt etwa eine von 200 Schwangeren. Hin und wieder wird diese Komplikation mit einer Zwillingsschwangerschaft in Verbindung gebracht.

Nach Angaben des Palastes soll sich Kate nun im Kensington-Palast in London weiter erholen. Dort haben die beiden eine Wohnung. Ob Prinz William bei seiner Frau bleiben wird oder zum Standort seiner Luftwaffen-Rettungseinheit in Wales zurückkehrt, blieb unklar. Der Hubschrauberpilot soll am kommenden Samstag eine Wohltätigkeitsgala in der Londoner Royal Albert Hall besuchen. Kate hat all ihre Termine für die kommenden Tage abgesagt.

Kate bedankt sich bei Ärzten und Schwestern

In einer Mitteilung bedankte sich die Frau des Prinzen bei dem Krankenhauspersonal "für die Fürsorge und die Behandlung". Am Mittwoch hatte sich das Krankenhaus noch bei der Prinzessin entschuldigt, nachdem eine Krankenschwester auf den Telefonscherz eines Radiosenders aus Sydney hereingefallen war und Details zu Kates Gesundheitszustand preisgegeben hatte.

Krankenhaus-Chef John Lofthouse behielt sich eine Klage wegen des Telefonstreichs vor. Die Moderatoren Mel Greig und Michael Christian hatten sich zwar entschuldigt, doch der Sender 2DayFM bejubelte weiterhin den "größten königlichen Streich" aller Zeiten. Greig und Christian hatten sich bei ihrem Anruf erfolgreich als Königin Elizabeth und Prinz Charles ausgegeben.

Prinz Charles nahm den Streich gelassen und reagierte auf die Fragen von Journalisten mit der Gegenfrage: "Woher wisst ihr, dass ich kein Radiosender bin?" Die Nachricht über Kates Schwangerschaft sei "aufregend" gewesen, sagte Charles am Donnerstag. Es sei ein schöner Gedanke, Großvater zu werden.

Die Aufregung über Kates Schwangerschaft ist in Großbritannien und bei Monarchie-Fans in aller Welt groß: Das Kind wird auf Platz drei der Thronfolge hinter Prinz Charles und William stehen – egal welches Geschlecht das Baby haben wird. Eine Änderung der Thronfolgeregelung zugunsten eines erstgeborenen Mädchens wurde von Großbritannien und den anderen 15 anderen Commonwealth-Staaten, welche die Queen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen, bereits beschlossen.

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