17.11.12

Turmspringen-Unfall

Schauspieler Dürr trägt keine bleibenden Schäden davon

Der 38-Jährige hatte wohl großes Glück. Nach seinem Unfall bei einer Raab-Show konnte er die Intensivstation wieder verlassen.

Foto: dpa

Ihm geht es wieder besser: Schauspieler Stephen Dürr
Ihm geht es wieder besser: Schauspieler Stephen Dürr

Der beim Training für die ProSieben-Show "TV total Turmspringen" verunglückte Schauspieler Stephen Dürr befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, konnte der 38 Jahre alte Hamburger am Freitag die Intensivstation verlassen. Die durch den Aufprall auf die Wasseroberfläche verursachten Lähmungen seien zwar noch da, dauerhaft würden sie aber nicht bleiben, heißt es. Grund ist demnach, dass Untersuchungen ergaben, dass Dürrs Rückenmark nicht beschädigt, sondern schwer geprellt ist.

Der Schauspieler war am Mittwoch in einem Berliner Schwimmbad beim Sprung vom Drei-Meter-Brett unglücklich auf das Wasser aufgeschlagen. Statt mit den Händen knallte der ehemalige Soap-Schauspieler ("Alles, was zählt") mit der Stirn zuerst auf die Wasseroberfläche auf. Sein Kopf wurde in den Nacken gerissen, er verrenkte sich Halswirbel.

Ein Krankwagen brachte Dürr ins Vivantes Klinikum im Friedrichshain. Das erste Fazit dieser Mutprobe: Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. Es hieß zunächst, es bestehe der Verdacht, dass das Rückenmark bei dem Aufprall beschädigt worden sein könnte, berichtet "Bild". Dürr sei vorübergehend sogar ins künstliche Koma versetzt worden.

Das Blatt hatte ihn mit den Worten zitiert: "Mein erster Gedanke war: Bitte, lieber Gott, lass mich nicht gelähmt bleiben! Lass mich nicht im Rollstuhl enden! Dann wurde mir schwarz vor Augen." Ein Foto zeigt den verletzten Schauspieler auf der Intensivstation. Sein Kopf ist mit einer Halskrause fixiert.

Bei ProSieben hieß es, das Turmspringen am 24. November 2012 finde auf jeden Fall statt. Ob die Szene vom Sturz bei den Proben gezeigt wird, ließ ein Sprecher offen.

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