29.06.2012, 08:21

Neuer Job Bettina Wulff kehrt zurück in die Hauptstadt

Bettina Wulff And Peter Maffay Press Talk

Foto: Getty

Von Tina Molin

Die ehemalige First Lady arbeitet jetzt als Hospitality Managerin. Dafür präsentierte sie mit Peter Maffay Schutzhäuser für Kinder.

Bettina Wulff meldet sich auf dem öffentlichen Parkett zurück. Nach dem Rücktritt ihres Mannes, dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff (53, CDU), im Februar, war es um die 38-Jährige etwas still geworden. Doch, wie man nun sieht, nicht für lange Zeit. Die zweifache Mutter, die mit ihrer Familie in Großburgwedel in der Nähe von Hannover lebt, kam am Donnerstag extra nach Berlin gereist, um für ihren neuen Arbeitgeber zu werben. Der neue Job der ehemaligen First Lady könnte nicht besser zu ihr passen. Bettina Wulff arbeitet als Hospitality Managerin für das niedersächsische Orthopädie-Unternehmen Otto Bock. Eigentlich wird sie bei den Paralympics in London als "Botschafterin des Behindertensports" vor Ort Prominente betreuen, doch das ist nicht alles.

Nun stellte sie gemeinsam mit Musiker Peter Maffay (62) und "Tigerenten Club"-Moderator Pete Dwojak (30) die neue Aktion von "Begegnungen – Schutzräume für Kinder" vor. Das Projekt wurde vor zwölf Jahren von der Peter-Maffay-Stiftung gegründet und bietet in Armut lebenden Kindern Schutzräume. Gleich zwei neue Schutzhäuser bekommt die Initiative im niedersächsischen Duderstadt, dem Sitz der Otto Bock GmbH. Inhaber Hans-Georg Näder (50) stellt dafür zwei Fachwerkhäuser zur Verfügung. "Meine Mutter hat Zeit ihres Lebens SOS Kinderdörfer unterstützt. Mit 50 Jahren wollte ich so ein Projekt auch in Duderstadt finanzieren", verriet der generöse Spender.

Ein Haus für SOS Kinderdörfer wurde es zwar nicht, aber dennoch ein Schutzraum für Kinder. "Es rührt mich bei diesem Projekt dabei sein zu dürfen, vor allem weil es zeigt, dass es Kinder in Not auch vor unserer Haustür gibt", erklärte Bettina Wulff. "In den Schutzräumen finden die Kinder einen Ort, wo ihnen bei den Hausaufgaben geholfen wird und sie warmes Essen bekommen."

"Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber auch der höhlt ihn aus und wird irgendwann zu einem reißenden Strom", sagte Maffay. Außerdem lud er zum dritten Symposium seiner Stiftung am 4. September in Duderstadt ein, mit dabei die Bundesminister Dirk Niebel (FDP) und Daniel Bahr (FDP), Operntenor José Carreras und "BAP"-Sänger Wolfgang Niedecken.

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