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25.11.08

Von Thurn und Taxis

Fürstin Gloria vermisst die "arrangierten Ehen"

Sie besitzt die Gabe zu polarisieren: Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Zuletzt sorgte sie mit ihrer Aussage, dass "nur weniger schnackseln" Aids verhindern könne, für Schlagzeilen. Jetzt wünscht sie sich bei ihrem Auftritt bei "Beckmann" gleich die "arrangierte Ehe" zurück. Vor allem für ihren Sohn Albert.

© dpa
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Gloria Fürstin von Thurn und Taxis trauert den von Eltern beschlossenen Ehen hinterher. "Die Zeiten, wo man arrangierte Ehen hat, sind ja leider vorbei", sagte sie in der ARD-Sendung "Beckmann". "Die arrangierte traditionelle Ehe war nicht vom Schlechtesten, das würde ich jetzt nicht in Bausch und Bogen ablehnen."

Die Zahl der Scheidungen zeige, dass auch Leute, die sich selber finden, nicht ein Leben lang verbunden bleiben, sagte Gloria von Thurn und Taxis. "Wir Eltern kennen unsere Kinder gut und wissen, wer da passen könnte. Liebe kann man lernen."

Thurn und Taxis ist dreifache Mutter. Wenn sie könnte, würde sie vor allem ihrem 1983 geborenen Sohn Albert eine Frau backen oder zumindest zeichnen. Auf die Frage Beckmanns, wie denn eine Frau für ihren Sohn aussehen müsste, meinte Thurn und Taxis: "Am besten katholisch, aus einem guten Elternhaus, also nicht geschieden, lieb, treu und hübsch."

Thurn und Taxis selbst war nur zehn Jahre verheiratet: Im Jahr 1980 fand ihre Hochzeit mit dem 34 Jahre älteren Johannes Prinz von Thurn und Taxis. Zehn Jahre später starb ihr Ehemann allerdings während einer Herztransplantation. Thurn und Taxis kümmerte sich in den Jahren darauf, das Millionen-Erbe für ihre Kinder zu verwalten.

Zuletzt hatte die Fürstin, die sich von der "Punk-Prinzessin" in schrillen Outfits zur strenggläubigen Katholikin entwickelte, für Schlagzeilen gesorgt, weil sie in der ARD-Sendung von Sandra Maischberger sagte: "Was Aids verhindert, ist, wenn man weniger schnackselt." Kondome würden dagegen weniger schützen.

Quelle: dpa/DDP/kami
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