Weltmännertag
30 Gründe, warum es besser ist, ein Mann zu sein
Heute ist Weltmännertag. Jedes Jahr am 3. November sollen die "Herren der Schöpfung" mal mehr an sich und ihre Körper denken. Es gibt viele Gründe dafür.
1984 landete Herbert Grönemeyer mit der bangen Frage "Wann ist ein Mann ein Mann?" einen Super-Hit. Hat er je darauf eine Antwort bekommen? In seinem Lied "Männer" zeichnete er damals ein diffuses Bild des sogenannten starken Geschlechts. "Männer führen Kriege, Männer sind schon als Baby blau", heißt es im Text. Aber auch: "Männer weinen heimlich, Männer brauchen viel Zärtlichkeit." Ja, was denn nun?
Mehr als 25 Jahre später hat sich das Rollenbild der Männer tatsächlich verändert. Männer schieben Kinderwägen, bringen sich im Haushalt ein, nehmen in wachsender Zahl Erziehungsurlaub. Sie gründen Selbsterfahrungsgruppen, in denen sie – ohne Hierarchie und feste Agenda – nach einem neuen Selbstverständnis suchen. Und es gibt zwei weltweite Männertage, an denen geläuterte Machos grenzübergreifend Männerprobleme wälzen.
Der "Weltmännertag" findet seit dem Jahr 2000 jährlich am 3. November statt. Michael Gorbatschow führte diesen Tag ein, um das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereich zu erweitern, unterstützt wurde er von Andrologen – Fachärzten für Männermedizin der Universität Wien.
In vielen Ländern der Welt wird am 19. November außerdem der "Internationale Männertag" begangen, der mit Unterstützung der Vereinten Nationen und anderer Organisationen das Verhältnis der Geschlechter zueinander verbessern und positive männliche Rollenbilder stärken soll.
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