Tierschutz
3200 Kängurus stürmen australische Militärbasis
Dienstag, 23. Februar 2010 10:32In Australien hat eine Herde Kängurus einen Armeestützpunkt gestürmt. Die Tiere liefen ungehindert kreuz und quer durch das Camp, weil sich die Soldaten weigerten, auf die Tiere das Feuer zu eröffnen. Ihr Verhalten hat kostenspielige Folgen.

In der australischen Hauptstadt Canberra haben sich Soldaten einer Militärbasis geweigert, ihre Gewehre gegen Herden von Kängurus zu richten. Statt die rund 3200 Tiere, die kreuz und quer durch das Camp springen, wie sonst üblich einfach abzuschießen, will das Militär einen kostspieligen Transport organisieren. Die Tiere sollen mit präparierten Pfeilen betäubt
Zivilisten erschießen in Australien pro Jahr etwa fünf Millionen Kängurus. Die Population variiere je nach der Trockenheit des Landes zwischen 25 und 80 Millionen Tieren. Der Ökologe der Universität von Canberra, Will Osbourne, bezeichnete die Haltung der Militärs, die die Kängurus als bedrohte Spezies ansehen, deshalb als „absoluten Unsinn“. Er fordere die Soldaten auf, endlich ihrer Pflicht nachzukommen und die Waffen durchzuladen.dpa/lk
Erschienen am 04.08.2007
















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