Abonnenten-Login Serviceangebote der Berliner Morgenpost Specials der Berliner Morgenpost
22.02.12

Buenos Aires

Lok rast in Bahnhof – Dutzende Tote bei Zugunglück

Bei einem Zugunglück in einem Bahnhof in Buenos Aires gab es Dutzende Tote und Hunderte Verletzte. Die Lok war zu schnell eingefahren und auf einen Prellbock gerast.

© REUTERS
mak_foto_DW_Heimat_BUENOS_AIRES.jpg

Mindestens 550 Menschen sind bei einem schweren Zugunglück in einem Bahnhof der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires verletzt worden. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass es 49 Tote bei dem Unfall gab.

Ein Nahverkehrszug war mit 26 Kilometern in der Stunde in den Bahnhof Once im Westen der Millionenstadt eingefahren und erst an einem Prellbock zum Stehen gekommen. Unglücksursache ist vermutlich ein Bremsschaden, wie Verkehrsminister Juan Pablo Schiavi in einer ersten Stellungnahme vermutete.

Vor allem die ersten Waggons wurden bei dem Aufprall schwer demoliert. Die Feuerwehr versuchte, eingeschlossene Passagiere aus den Waggons zu befreien.

"Das war ein sehr schwerer Unfall", sagte Schiavi. Schätzungen zufolge waren möglicherweise bis zu 2000 Menschen in dem Zug. Eine Passagierin berichtete, der Zug habe nicht abbremsen können. Er sei entgleist und es habe eine Kollision gegeben.

Unglück ereignete sich mitten in morgendlicher Hauptverkehrszeit

Der Zug sei aber nicht mit einem anderen Zug zusammen gestoßen, sagte die Frau einem Radiosender. "Viele Menschen fielen auf mich. In meinem Waggon wurde viele verletzt", sagte ein anderer Passagier, der sich den Arm brach.

Das Unglück ereignete sich mitten in der morgendlichen Hauptverkehrszeit. Viele Verletzte mussten durch Fenster aus den Waggons gehoben werden. Sie wurden in Krankenhäuser der Umgebung gebracht, zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz.

Der Bahnhof Once liegt im Westen von Buenos Aires und wird täglich von hunderttausenden Passagieren genutzt. Im September vergangenen Jahres waren in Buenos Aires bei einem Unfall mit zwei Nahverkehrszügen und einem Bus elf Menschen tödlich verunglückt.

Quelle: AFP/dpa/kami
Leser-Kommentare
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
 
Top-Thema
Besucher testen neue Achterbahn im Belantis Park
Achterbahn im freien Fall

Immer rasanter: Neue Bahnen versprechen Schwerelosigkeit.

Video Nachrichten mehr
Assad-Regime Opferzahl nach Angriffen in Syrien steigt
Mitte Polizei sucht mit Bildern nach Angreifer vom Alex
Ausflugswetter Viel Sonne versüßt Deutschen das Pfingstfest
Käufersuche Eine Woche Galgenfrist für Schlecker
 
PromoTeaser_img.jpg
Urlaub an der See

Aktuelle Reisetipps für Ihren nächsten Deutschlandurlaub.mehr

Sommerkoll-klein.png
Sommer Trends

Lindner - Das sind die Sommer Trends 2012!mehr

bio10_onsite-teaser.jpg
Netzwerker

Für eine moderne Energieversorgung in Berlinmehr

 
Top Bildershows mehr
Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Blücherplatz

Karneval der Kulturen mit Straßenfest eröffnet

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

DFB-Bundesgericht

Hertha kämpft gegen Sturz in die Zweite Liga

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote