Gewaltprävention
Kambodscha verbannt Spießbraten aus Öffentlichkeit
Asiatische Länder sind berühmt für ihre Garküchen in den Straßen. Doch nun sind in Kambodscha Spießbraten dort verboten. Angeblich, weil der Anblick die Gewalt fördert.
Der Anblick von Spießbraten schürt nach Überzeugung der Regierung in Kambodscha Gewalt und wird deshalb in der Öffentlichkeit verboten. Restaurants können ihre Kälber nur noch im Verborgenen rösten, berichtete die Zeitung "Cambodia Daily".
Spießbraten sind in dem Land sehr beliebt, zahlreiche Restaurants locken mit dem brutzelnden Fleisch vor ihrer Tür Gäste an.
Die Regierung handle auf Empfehlung buddhistischer Mönche, berichtete die Zeitung. "Kühe vor Restaurants zu grillen, heißt die Gewalt zu unterstützen, und das in einem Land, das buddhistisch ist", zitierte die Zeitung Chhoeng Bunchhea, Mitglied eines buddhistischen Rats. "Es kann bei einem Kind zu Vorstellungen über Massaker führen und es dazu bringen, später gewalttätig zu werden."
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