Abonnenten-Login Serviceangebote der Berliner Morgenpost Specials der Berliner Morgenpost
06.02.12

Kennedys Praktikantin

Mimi Alford will Affäre mit JFK gehabt haben

Der frühere US-Präsident Kennedy soll eine Affäre mit seiner Praktikantin Mimi Alford gehabt haben. Eine Woche vor seinem Tod habe sie ihn das letzte Mal gesehen.

© Reuters/REUTERS
John F. Kennedy

Der frühere US-Präsident John F. Kennedy soll vor seiner Ermordung im November 1963 rund 18 Monate lang eine Affäre mit einer Praktikantin gehabt haben. Begonnen habe die Beziehung im Sommer 1962, als sie während eines Praktikums im Alter von 19 Jahren in der Pressestelle des Weißen Hauses gearbeitet habe, schreibt eine Frau namens Mimi Alford in ihren Memoiren, die am Mittwoch in den USA erscheinen sollen. Bereits am dritten Tag wurde sie demnach von Kennedy zu einem Kennenlernen eingeladen.

Nach einem ersten Treffen zur Mittagszeit im Schwimmbad des Weißen Hauses habe der Präsident sie zu einer Party am Abend eingeladen, von wo aus sie zu einer Privatführung durch das Gebäude aufgebrochen seien, schreibt Alford der US-Tageszeitung "New York Times" zufolge in ihrem Buch.

Rasch seien sie in das Zimmer von Kennedys Frau Jackie gelangt, wo sie sich erstmals näher gekommen seien. "Vom bekanntesten und mächtigsten Mann der Welt begehrt zu werden, hat meine Gefühle verstärkt, Widerstand kam nicht in Frage", schreibt Alford.

Später habe sich Kennedy bis zu seinem Tod am 22. November 1963 in Dallas unter dem Decknamen "Michael Carter" immer wieder mit ihr verabredet. Er habe sie mit Fahrzeugen abholen lassen, damit sie ihn im Weißen Haus besuchen konnte.

Sie habe ihn stets "Herr Präsident" und nie John genannt, schreibt die heute 69-jährige Alford. "Wir haben uns niemals geküsst", fügt sie hinzu. Es habe stets eine gewisse "Distanz" zwischen ihnen geherrscht. Dennoch sei die Beziehung "abwechslungsreich und angenehm" gewesen.

Zum letzten Mal sah Alford den Präsidenten nach eigenen Angaben genau eine Woche vor seinem Tod. Auf ihren Hinweis, dass sie bald heiraten werde, habe er damals gesagt: "Ich weiß, aber ich werde dich trotzdem anrufen."

Quelle: AFP/sara
Leser-Kommentare
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

Die Moderation der Kommentare liegt allein bei MORGENPOST ONLINE.
Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in der Netiquette.
blog comments powered by Disqus
 
Top-Thema
Besucher testen neue Achterbahn im Belantis Park
Achterbahn im freien Fall

Immer rasanter: Neue Bahnen versprechen Schwerelosigkeit.

Video Nachrichten mehr
Assad-Regime Opferzahl nach Angriffen in Syrien steigt
Mitte Polizei sucht mit Bildern nach Angreifer vom Alex
Ausflugswetter Viel Sonne versüßt Deutschen das Pfingstfest
Käufersuche Eine Woche Galgenfrist für Schlecker
 
PromoTeaser_img.jpg
Urlaub an der See

Aktuelle Reisetipps für Ihren nächsten Deutschlandurlaub.mehr

Sommerkoll-klein.png
Sommer Trends

Lindner - Das sind die Sommer Trends 2012!mehr

bio10_onsite-teaser.jpg
Netzwerker

Für eine moderne Energieversorgung in Berlinmehr

 
Top Bildershows mehr
Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Blücherplatz

Karneval der Kulturen mit Straßenfest eröffnet

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

DFB-Bundesgericht

Hertha kämpft gegen Sturz in die Zweite Liga

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote