Brasilien
Hochhaus stürzt im Zentrum von Rio ein
Donnerstag, 26. Januar 2012 09:23Mitten im Zentrum von Rio de Janeiro sind drei Häuser eingestürzt: ein 20-Stöcker, ein zehnstöckiges Haus und ein kleineres Gebäude mit drei oder vier Etagen. Über mögliche Todesopfer gab es widersprüchliche Angaben.

Im Zentrum von Rio de Janeiro sind drei Häuser teilweise eingestürzt. Mindestens fünf Menschen seien verletzt worden, mehrere befänden sich vermutlich noch unter den Trümmern, sagte der Bürgermeister der brasilianischen Metropole, Eduardo Paes, am Mittwoch (Ortszeit). Eine Sprecherin des Zivilschutzes hatte von von mindestens zwei Toten gesprochen. Der Fernsehsender Globo News meldete unter Berufung auf Retter sogar elf Tote oder Verletzte. Die städtischen Behörden wiesen dies aber später zurück und erklärten, bis zum frühen Donnerstagmorgen seien noch keine Todesopfer bestätigt worden.
Bei den eingestürzten Gebäuden handele es sich um ein 20- und ein zehnstöckiges Hochhaus sowie ein kleineres mit drei oder vier Etagen, sagte der Bürgermeister. Fünf Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden; wie viele noch unter den Trümmern lägen, sei „pure Spekulation“. Auch die Ursache des Unglücks war zunächst unklar. Während Augenzeugen von einer starken Explosion sprachen, die den Einstürzen am Abend vorausgegangen sei, nannte der Bürgermeister mögliche „Strukturprobleme“ der Bauten als denkbare Ursache.
Der Einsturz der Gebäude verursachte Panik unter den Menschen in dem historischen Viertel um den Cinelandia-Platz, berichtete der Sender Globo News. 30 Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr sicher aus einem Nachbargebäude gebracht. Ein Rechtsanwalt sagte, in dem 20-stöckigen Gebäude seien Büros, darunter mehrere Anwaltskanzleien, gewesen. In dem Hochhaus hätten Bauarbeiten stattgefunden.
Die eingestürzten Gebäude liegen in der Nähe des städtischen Theaters. Tagsüber ist die Gegend sehr belebt, abends ist es dort eher ruhig. Dutzende Rettungskräfte seien vor Ort und würden die ganze Nacht über mit Hunden nach Verschütteten suchen, sagte Paes. Auch zahlreiche Autos wurden unter den Trümmern begraben.AFP/dapd/ap
















Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Events
Kino
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Branchenbuch
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich