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Filmpremiere

Das neue A-Team stellt sich in Berlin vor

"Das A-Team" ist zurück: Das Remake der 80er-Jahre-Kultserie kommt demnächst in die Kinos. Am Abend feierte es in Berlin mit den Leinwandhelden wie Liam Neeson und Jessica Biel Premiere. Nur ein Schauspieler kam nicht – und das aus gutem Grund.

Sorry, Ladys, bitte nicht traurig sein: US-Star und Vollzeit-Macho Bradley Cooper(„Hangover“) kam zwar am Donnerstagabend nicht mit zur VIP-Preview des Hollywood-Blockbusters „Das A-Team – Der Film“ nach Berlin. Dafür waren aber die Kollegen des Leinwandhelden, der in dem Remake der 80er-Jahre-Kultserie den Schönling Templeton „Face“ Peck spielt, nach Berlin gekommen: Liam Neeson (John „Hannibal“ Smith), Quinton „Rampage“ Jackson (B.A.) und Sharlto Copley (Murdock). Auch Co-Darstellerin und Hollywood-Beauty Jessica Biel sowie der Regisseur Joe Carnahan und der Produzent Jules Daly waren mit dabei, um den Streifen in der Astor Filmlounge am Kurfürstendamm vorzustellen.

Die gesamte Gruppe traf nachmittags aus London ein, wo der rote Teppich aus gleichem Anlass am Vorabend ausgerollt worden war. „Es ging ziemlich hektisch zu“, räumte Neeson ein. „Berlin ist meine zweite Heimat“, schwärmte der Star beim Vorempfang des deutschen Filmverleihs Twentieth Century Fox im Hotel de Rome bei einem Glas Rotwein und erzählte, dass er schon vor 20 Jahren mit Michael Douglas und Melanie Griffith in Potsdam den Film „Wie ein Licht in dunkler Nacht“ gedreht habe. Es sei beeindruckend, wie Berlin sich verändert habe. Jessica Biel dagegen sagte, dass sie aus dem Fenster ihrer Suite im Hotel de Rome immerhin „einen wunderschönen Blick auf Mitte genießen“ konnte. Denn während Neeson den Nachmittag noch für einen ausgedehnten Besuch in einem Massage-Salon nutzen konnte – er hatte eine Rückenverletzung – musste sich die Dame vom Stylisten für den roten Teppich vorbereiten lassen. Biel, in einem Versace-Kleid, sah umwerfend aus. Und sie hatte Pläne, die angesichts ihrer schmalen Figur kaum zu erwarten waren: „Ich möchte gern mal eine Currywurst am Straßenstand probieren. Die soll lecker sein, aber ich habe keine Ahnung, was das ist.“

Neeson verriet, wie seine Familie den Streifen findet: „Ich bin mit meinen Jungs und meiner Schwiegermutter in den Film gegangen. Nach einem Viertel des Streifens habe ich mich zu ihr umgedreht, und sie sah irritiert aus. Ich fragte sie: „Vanessa, kannst du dem folgen?“ Und sie sagte: „Ich bin ein wenig verwirrt, aber ich liebe jede Sekunde davon.“ Nicht nur die große Dame des englischen Kinos, Vanessa Redgrave, war begeistert vom testosterongeladenen Männerkino. Auch die einzige Dame am Set, Jessica Biel, hat ihre Arbeit genossen: „Einfach alle haben dafür gesorgt, dass ich mich wohl fühle und mir nicht wie der Störenfried im Jungsclub vorkommen musste.“ Sie habe außerdem viel Neues gelernt: „Ich kann jetzt mit einer Neun-Millimeter–Beretta schießen und ein Maschinengewehr bedienen. Das ist ein Spitzengefühl. Man fühlt sich total stark.“ Und auch Neeson gefiel seine Rolle: „In meinem Alter macht das einfach Spaß. Mit 58 Jahren Filme wie das A-Team zu machen ist aufregend.“ Offenbar entsteht aber auch ein gehöriger Druck, jung zu wirken. Neeson färbt sich die Haare, das Gesicht ist jugendlich gebräunt, die Wimpern für die Fotos dunkel betont.

Biel jedenfalls interessiert nicht, was andere über sie denken. Zumindest sagt sie das: „Die meiste Zeit beachte ich nicht, was über mich geschrieben wird. Ich versuche, Gerüchte nicht an mich ranzulassen.“ Logisch, dass sie sich auch nicht an den Spekulationen über Kollege Coopers Abwesenheit beteiligte. Angeblich heiratet er ja bald Freundin Renee Zellweger. Biel erzählte nur: „Er musste wegen familiärer Verpflichtungen aus London zurück nach Los Angeles fliegen.“ Schade, er verpasste einen Riesenrummel am Kudamm, wo es bei der Ankunft der Stars kurz zum Stau kam. Dann eben beim nächsten Mal.

Am 12. August kommt der Film in die deutschen Kinos.

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