Wetterprognose
Chance für warmen Sommer liegt bei 60 Prozent
Endlich, die Temperaturen steigen in den kommenden Tagen. Doch bleibt es in den nächsten Monaten auch wirklich schön?
Tausende Menschen haben die Sommersonnenwende am prähistorischen Steinkreis Stonehenge gefeiert.
Die Tage werden wieder kürzer, aber die Temperaturen steigen: Gleich nach dem kalendarischen Sommeranfang soll vielerorts freundliches und sonniges Wetter Einzug halten. Lediglich im Norden sind in den nächsten Tagen ab und zu noch Schauer möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Im Südwesten kann am Donnerstag bereits die 25-Grad-Marke geknackt werden, am Wochenende sind dort laut Vorhersage sogar 30 Grad möglich.
Der kalendarische Sommer begann am Montag vielfach noch recht frisch. Den Spitzenwert verzeichnete der Wetterdienst für Rostock mit 13,6 Grad. Andernorts zeigte das Thermometer häufig noch Werte unter zehn Grad an. Für die kommenden Tage sagen die Meteorologen jedoch kontinuierlich steigende Temperaturen voraus. So gelangt die bislang wetterbestimmende polare Meeresluft unter Hochdruckeinfluss und erwärmt sich langsam.
Liegen die Höchstwerte am Dienstag noch zwischen 17 und 23 Grad, steigen sie am Mittwoch auf 20 bis 24 Grad. Es ist überwiegend heiter und trocken. In der Nordhälfte Deutschlands sind am Donnerstag vereinzelt noch Schauer möglich, im übrigen Land zeigt sich aber ein blauer Himmel mit Höchsttemperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Im Bergland und an der See sind 17 bis 20 Grad zu erwarten.
Nach der Langzeitprognose des Wetterdienstes für die kommenden vier bis sechs Monate liegt die Wahrscheinlichkeit für einen warmen Sommer bei 60 Prozent, für einen eher kalten oder mittleren Sommer bei jeweils etwa 20 Prozent. Ob es viel oder wenig regnet und wie warm es tatsächlich wird, lässt sich jedoch nicht vorhersagen.
Auf der Nordhalbkugel war am Montag der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Denn am 21. Juni ist die sogenannte Sommersonnenwende, der Zeitpunkt, an dem die Sonne senkrecht über dem nördlichen Wendekreis steht. Von nun an werden die Tage wieder kürzer, bis es dann nach der Wintersonnenwende am 22. Dezember wieder aufwärtsgeht. Aus meteorologischer Sicht war der Sommeranfang bereits am 1. Juni.
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