Nach Mord an Kollegen
US-Pornodarsteller stürzt sich von Klippe
Nachdem er einen Kollegen mit einem Samuraischwert getötet hatte, stürzte sich ein US-Pornodarsteller auf der Flucht vor der Polizei in den Tod.
Bei einer Verfolgungsjagd, die sich der Pornodarsteller Stephen Hill mit der Polizei im US-Bundesstaat Kalifornien lieferte, ist der Flüchtige von einem 15 Meter hohen Felsen gestürzt und gestorben. Stephen Hill sei nach einem Einsatz mit einer Elektroschock-Pistole von der Klippe gesprungen, sagte ein Sprecher der Polizei von Los Angeles.
Die Polizei hatte Hill aufgrund eines Hinweises im San Fernando Valley gestellt. Er flüchtete sich auf einen Felsvorsprung und drohte, sich umzubringen. Nach stundenlangen Verhandlungen beschlossen die Beamten, den Mann mit einem Taser zu betäuben. Fernsehbilder zeigten, wie Hill die Polizisten zunächst mit einem Samuraischwert bedrohte und ihnen zurief, sich ihm nicht zu nähern. Später ist zu sehen, wie er zur Felskante kriecht und sich mit den Füßen voran in die Tiefe stürzt.
Der 30-Jährige, der unter dem Namen "Steve Driver" in Sexfilmen auftrat, war Medienberichten zufolge im Büro der Pornofilm-Produktionsfirma Ultima auf Kollegen losgegangen, hatte einen von ihnen getötet und zwei weitere schwer verletzt. Er sah demnach rot, als er von seinem Arbeitgeber erfuhr, dass er nicht mehr gebraucht werde und damit auch seine Wohnung verlieren sollte.
In Frankreich steht derweil eine Pornodarstellerin unter Mordverdacht, die einen französischen Festivalproduzenten getötet haben soll, um an sein Erbe zu kommen. Nach dreimonatigen Ermittlungen nahm die Polizei die Frau jetzt fest. Die Schauspielerin habe eine Affäre mit dem 63 Jahre alten Alain Leleu gehabt, berichtete das Nachrichtenmagazin "L'Express" im Internet.
Dieser habe sie in seinem Testament bedacht. Den Ermittlungen zufolge soll die junge Frau Leleu mit einem Schlag gegen den Hals umgebracht haben. Zwei Männer werden verdächtigt, ihr beim Transport der Leiche geholfen zu haben. Die Polizei nahm sie ebenfalls fest.
Leleu, der unter anderem Kulturveranstaltungen und ein Zirkusfestival organisierte, war am 26. Februar in Orléans tot im Kofferraum seines Wagens gefunden worden. Die Kriminalpolizei dort wollte sich noch nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern.


















