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22.05.10

Tourneestart verschoben

U2-Sänger Bono in München notoperiert

Der Frontmann der Band U2, Bono, hat sich bei Konzertvorbereitungen in Deutschland so schwer verletzt, dass er in München operiert werden musste.

Getty Images/Getty

Bono für lau: Der Sänger der irischen Rockband präsentierte neue und alte Songs von U2 vor dem Brandenburger Tor - beinahe 20 Jahre nach ihrem Konzert an derselben Stelle.

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Der Sänger der irischen Rockband U2, Bono, ist in München notoperiert worden.

Der 50-Jährige muss deshalb den für Anfang Juni geplanten Start des dritten Teils der 360-Grad- Tournee verschieben. Wie das Management des Sängers auf der Internetseite der Band mitteilte, habe sich Bono bei den Vorbereitungen auf die kommenden Auftritte am Rücken verletzt.

Einzelheiten zu der Verletzung nannte der Sprecher in seiner Audio-Botschaft aber nicht. Die Proben zum Start der dritten Tour- Runde in Nordamerika sollten eigentlich am kommenden Dienstag beginnen, müssten aber wie das erste Konzert am 3. Juni in Salt Lake City verschoben werden, sagte der Sprecher. U2 ist seit Mitte 2009 auf der mehrteiligen Tournee unterwegs, der vierte Teil soll die Gruppe im August auch nach Frankfurt und Hannover führen.

Bono werde sich noch einige Tage in der Münchner Klinik erholen müssen, sagte der Sprecher. Betreut werde der Sänger vom Neurochirurgen Jörg Tonn und dem Sportmediziner Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt, der auch die deutsche Fußballnationalmannschaft behandelt.

Wann Bono wieder auf der Bühne stehen könne, sei noch offen, sagte der Sprecher. Ob weitere Konzerte verschoben werden müssen, könne derzeit noch nicht gesagt werden. Die Band hoffe aber, schnell neue Pläne machen zu können.

Bono und U2 fanden sich 1976 in ihrer heutigen Konstellation zusammen, die Stammmitglieder und auch der Manager sind bis heute dabei. Die Wurzeln Bonos und von U2 liegen im Punk. Später wurden sie zu einer der bedeutendsten Bands der 1980er Jahre. Hymnen wie "I still haven't found what I'm looking for" oder "Bloody Sunday" sind bis heute Verkaufsschlager.

Quelle: AFP/dpa/lk
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