Kriminalität
Acht Tote bei Blutbad in Bar in Mexiko
Eine ganze Reihe von Gewalttaten hat Mexiko erschüttert. In einer Bar wurden acht Menschen regelrecht hingerichtet, 19 weitere verletzt. Insgesamt zählten die Behörden am vergangenen Wochenende 14 Tote. Beobachter ordnen die Gräuel dem seit Jahren tobenden mittelamerikanischen Drogenkrieg zu.
Unbekannte Killer haben in einer Bar der mexikanischen Stadt Torreon ein regelrechtes Blutbad angerichtet. Sie töteten acht Besucher und verletzten 19 weitere, einige von ihnen schwer. Das Verbrechen geschah nach Angaben mexikanischer Medien vom Sonntag in den frühen Morgenstunden des Samstags. Über die Hintergründe der Tat lagen zunächst keine Informationen vor.
Unbekannte Bewaffnete beschossen Behördenangaben zufolge das Lokal zunächst von außen. Dann drangen sie in die Bar ein und eröffneten das Feuer auf die Gäste. Unter den Opfern sind auch zwei Wachleute. Zehn Verletzte seien in einem kritischen Zustand.
Auch in anderen Bundesstaaten kam es am Wochenende zu Gewalttaten. So wurden in Durango die Körper von vier Enthaupteten gefunden. In Baja California (Niederkalifornien) wurden sechs Menschen, und in Sinaloa und in Nuevo wurde je eine Person getötet.
In Mexiko sind seit Dezember 2006 rund 18.000 Menschen im sogenannten Drogenkrieg ums Leben gekommen. Damals versprach der neue Präsident Mexikos Felipe Calderon zu Beginn seiner Amtszeit die Macht der Drogenkartelle zu brechen und erklärte ihnen den Krieg.
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