Katastrophen-Übung
Französische Bahn meldet versehentlich Anschlag
102 Tote und 380 Verletzte hat die französische Staatsbahn SNCF auf ihrer Internet-Seite gemeldet. Es habe eine Explosion an Bord eines TGV-Hochgeschwindigkeitszuges gegeben. Später musste ein Bahn-Sprecher allerdings klar stellen, dass man lediglich geübt habe.
Bei einer Notfallübung hat die französische Staatsbahn SNCF durch eine versehentlich veröffentlichte Katastrophenmeldung für Aufregung gesorgt. Auf ihrer Website teilte die SNCF mit, es habe sich eine Explosion an Bord eines TGV-Hochgeschwindigkeitszuges unweit der zentralfranzösischen Stadt Mâcon ereignet.
"Erste Schätzungen der Feuerwehr gehen von 102 Toten und 380 Verletzten aus", hieß es in der Mitteilung. Ein Sprecher stellte später klar, es habe sich lediglich um eine Übung gehandelt. Die Mitteilung sei durch einen Fehler in den öffentlichen Bereich der SNCF-Website gestellt worden.
Am Wochenende war es in Georgien nach gefälschten Fernsehnachrichten zu einer Massenpanik gekommen: Ein Bericht über einen angeblichen neuen Einmarsch russischer Truppen in der Südkaukasusrepublik sowie den Tod des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili versetzte viele Georgier in Angst und Schrecken.
Der TV-Sender Imedi erklärte erst am Ende der Sendung, dass es keinen neuen Krieg gebe. Es sei nur eine mögliche Entwicklung gezeigt worden, hieß es. Russland, die georgische Opposition und Politologen sprachen von einem Skandal.
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