6,0 auf der Richterskala
Erneut schweres Erdbeben in Chile
Dienstag, 30. März 2010 14:46Nachdem vermutlich in Folge des schweren Erdbebens Ende Februar der Strom in weiten Teilen Chiles ausgefallen ist, haben nur wieder heftige Erdstöße das südamerikanische Land erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Epizentrum zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Erst vor einer Woche hatte es wieder massive Erschütterungen gegeben.

Das Epizentrum habe in zehn Kilometern Tiefe gelegen. Eine Tsunami-Warnung wurden den Angaben zufolge zunächst nicht herausgegeben.
Am 27. Februar hatte sich im Süden Chiles ein Erdbeben der Stärke 8,8 ereignet und zahlreiche Häuser zum Einsturz gebracht. Es war eines der schwersten jemals auf der Welt registrierten Beben, ihm folgte ein zerstörerischer Tsunami an der Pazifik-Küste.Nach Behördenangaben starben fast 500 Menschen, insgesamt sind Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Menschen von der Katastrophe betroffen.
Erst vergangene Woche hatte die Erde während der Amtseinführung des chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera mit einer Stärke von bis zu 7,2 auf der Richterskala mehrmals gebebt. Das Epizentrum hatte der US-Erdbebenwarte 150 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago gelegen.
Am Wochenende hatte zudem ein riesiger Stromausfall weite Teile des südamerikanischen Landes lahmgelegt. Nach Angaben des chilenischen Katastrophenschutzes waren der Norden, der Süden und das Landesinnere betroffen; in dem Gebiet leben etwa 80 Prozent der 17 Millionen Einwohner Chiles. AFP/svErschienen am 15.03.2010
















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