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Kasachstan

Dammbrüche kosten 30 Menschen das Leben

Mindestens 30 Menschen sind in Kasachstan nach zwei Dammbrüchen ums Leben gekommen. Mehr als 2500 Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen. Mindestens 60 Häuser wurden zerstört. Grund für die außergewöhnlichen Wassermassen ist die überraschend frühe Schneeschmelze.

Nach dem Bruch von zwei Dämmen infolge der Schneeschmelze sind in Kasachstan mindestens 30 Menschen bei Überschwemmungen ums Leben gekommen. Wie die Lokalregierung in der früheren Hauptstadt Almaty mitteilte, wurden rings um die Stadt seit Donnerstag Tausende Menschen vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Nach Angaben der Behörden könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums brach ein Damm an einem Wasserreservoir im Bezirk Aksuiski nördlich von Almaty und riss im Nachbarbezirk Karatalski einen zweiten mit sich. Mehr als 2500 Menschen waren nach Behördenangaben von den Überschwemmungen betroffen. Mindestens 60 Häuser wurden zerstört.

Die Fluten spülten den Angaben zufolge auch eine Brücke auf der Hauptstraße zwischen Almaty und der nördlich gelegenen Stadt Ust-Kamenogorsk weg. Etwa 300 Rettungskräfte waren im Einsatz.

In Kasachstan hatte es in den vergangenen Wochen ungewöhnlich starke Schneefälle gegeben. Durch einen früh einsetzenden Frühling waren die Schneemassen rasch weggeschmolzen. Überschwemmungen sind in dem bergigen Land keine Seltenheit.AFP/fas



Erschienen am 12.03.2010

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