Mindestens elf Verletzte
Panik und Feuer nach starkem Erdbeben in Taiwan
Ein Erdbeben hat den Süden Taiwans erschüttert. Nach Angaben der Seismologen erreichten die Stöße eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala. Mindestens elf Menschen wurden durch herabfallende Gegenstände verletzt. Das Ausmaß der Schäden blieb aber begrenzt. Trotzdem gerieten die Menschen in Panik.
Ein schweres Erdbeben hat die Menschen im Süden Taiwans in Angst und Schrecken versetzt. Medienberichten zufolge liefen in der Hafenstadt Kaohsiung zahlreiche Menschen in Panik auf die Straße, als der Erdstoß der Stärke 6,4 Häuser zum Wanken brachte.
Der Zugverkehr kam vorübergehend zum Erliegen. In der südtaiwanischen Stadt Nantou fiel die Strom- und Wasserversorgung aus. Mindestens elf Menschen wurden verletzt. Unter anderem wurde nach Angaben der Katastrophenbehörde ein Mann von einem umstürzenden Baum verletzt worden. Berichte über größere Schäden lagen zunächst nicht vor. Außerdem sei ein Feuer im Kreis Chiayi ausgebrochen, berichtete Taiwans Nachrichtenagentur Central News Agency. Insgesamt musste die Feuerwehr fünf Brände löschen.
Das Epizentrum des Bebens lag nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) in der rund 70 Kilometer von Kaohsiung entfernten Gemeinde Jiahsian. Den Angaben zufolge war der Erdstoß bis in die Hauptstadt Taipeh im Norden der Insel zu spüren.
Taiwan wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Im September 1999 waren bei einem Beben der Stärke 7,6 rund 2400 Menschen getötet worden. Es war die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes.
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