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PC-Spiele

Chinese stirbt nach dreitägigem Internet-Marathon

Drei Tage verbrachte ein chinesischer Dauerspieler in einem Internetcafé, bevor er aus Erschöpfung tot zusammen brach. Welches Spiel der Mann spielte, ist zwar nicht bekannt. In China ist diese drastische Form der Internetsucht allerdings kein seltener Fall.

Ein Internet-Cafe in Shanghai, China
Foto: EPA
Ein Internet-Cafe in Shanghai, China

Ein chinesischer Computerspieler ist nach drei Tagen Dauerspielen in einem Internetcafé tot zusammengebrochen. Das berichteten amtliche Medien. Der 30-Jährige sei vor Erschöpfung ohnmächtig geworden und trotz Wiederbelebungsversuchen an Ort und Stelle verstorben. In Folge des Vorfalls verließen 100 andere Besucher aus Angst das Café, berichtete eine Pekinger Zeitung. Welches Spiel der Mann spielte, wurde nicht erwähnt.

China hat 140 Millionen Internet-Nutzer und einen der größten Märkte für Online-Spiele. Viele Städte haben Kliniken, in denen sogenannte Internetsüchtige behandelt werden. Angesichts der wachsenden Zahl von Online-Süchtigen hat die chinesische Regierung inzwischen eine Reihe von Gegenmaßnahmen ergriffen. So müssen Anbieter von Online-Spielen beispielsweise automatisch die Punkte von Spielern löschen, die zu lange vor dem Bildschirm sitzen.ap/afp/jk



Erschienen am 17.09.2007

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