In der Geburtsstadt Gary
Vater Joe plant Museum für Michael Jackson
Die Leichenfledderei geht weiter: Joe Jackson plant ein gigantisches Museum für den verstorbenen "King of Pop". Die Gedenkstätte für Michael Jackson soll in seiner Geburtsstadt Gary entstehen. Geplant ist ein Museum nebst Luxushotel. Jetzt sucht Jackson Spender zur Finanzierung des Projekts.
Michael Jacksons Vater will seinem berühmten Sohn in dessen Geburtsstadt Gary (US-Bundesstaat Indiana) ein Museum widmen. "Das wird ein großartiges Denkmal", sagte Joe Jackson bei der Vorstellung des Projekts in Las Vegas vor Journalisten.
Die Fans in der ganzen Welt würden sehr stolz sein, wenn sein Plan verwirklicht werde. Der Bürgermeister von Gary, Rudolph Clay, will ein etwa vier Hektar großes Gelände zur Verfügung stellen, auf dem neben dem Museum möglicherweise auch ein Luxushotel und ein Zentrum für darstellende Kunst entstehen sollen.
Für das Projekt werden nun Geldgeber gesucht. Die erste Spende in Höhe von 10.000 Dollar kam von Johnny Brenden, Besitzer eines Kinos in Las Vegas, das Michael Jackson mit seinen Kindern gerne besucht hatte.
Der einstige "King of Pop" war am 25. Juni in Los Angeles nach der Einnahme eines Medikamentencocktails im Alter von 50 Jahren gestorben. Seit Mittwoch läuft der Film "This is it" in den Kinos, der Ausschnitte der Proben für Jacksons ab Juli in London geplante Comeback-Show versammelt.
Unterdessen hat der langjährige Hautarzt von Michael Jackson für die Behandlung des Popstars nachträglich fast 50.000 Dollar (34.000 Euro) verlangt.
Nach Angaben des Internetdienstes "tmz.com" hat der Dermatologe Arnold Klein bei den Nachlassverwaltern Anspruch auf 48.522,89 Dollar erhoben. In den Unterlagen listet er dem Bericht zufolge für die Monate März bis Juni insgesamt 179 Behandlungen auf – die letzte drei Tage vor dem Tod des Popstars am 25. Juni.
Aufgeführt werden unter anderem Botox-Injektionen um die Augen und in die Stirn, Sonnenschutz sowie eine Akne-Operation. Kleins Anwalt Bradley Boyer erklärte, jede Behandlung sei vernünftig und medizinisch notwendig gewesen. Die Rechnung sei ein normaler Bestandteil des Nachlassverfahrens.
Klein war ein enger Freund Jacksons. Nach dem Tod des Popstars hatte es Gerüchte gegeben, der Arzt könne sogar der Samenspender für die beiden älteren Kinder des Sängers gewesen sein.
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