Sturm
Todesopfer nach Tornado in Brasilien
Ein Tornado hat im Norden Argentiniens und im benachbarten Brasilien mehr als zehn Menschen das Leben gekostet. Dutzende weitere Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt und zahlreiche Häuser zerstört. Beim Einsturz einer Schule wurden vermutlich zwei Kinder verschüttet.
Bei Tornados im Nordosten Argentiniens und im benachbarten Südbrasilien sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen.
Mehr als 100 Menschen wurden in beiden Ländern verletzt, teilten die Behörden für Katastrophenschutz am mit. Die meisten Opfer gab es in der argentinischen Provinz Misiones, wo am Montag neun Menschen starben. Zunächst war von zehn Toten bei dem für die Region ungewöhnlichen Sturm berichtet worden. Beim Einsturz einer Schule wurden vermutlich zwei Kinder verschüttet.
In der Gemeinde San Rosa habe die Gewalt des Tornados ganze Häuser durch die Luft gewirbelt. Von manchen Gebäuden seien nur noch die Fundamente übrig, sagte ein Behördensprecher. Misiones liegt mehr als
1000 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Buenos Aires in einer subtropischen Region. Wegen des meist heißen und schwülen Klimas sind die Häuser sehr leicht gebaut.
In Brasilien fegte der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde über weite Landstriche hinweg. Bäume wurden entwurzelt und zahlreiche Straßen überspült. Teilweise brach das Stromnetz zusammen.
Betroffen war vor allem der brasilianische Bundesstaat Santa Catarina. Es gebe keinen Zweifel, dass es sich um einen Tornado gehandelt habe, sagte ein Zivilschutzsprecher. Nach seinen Angaben wurden mehr als 2000 Gebäude beschädigt.
Auch in der Wirtschaftsmetropole São Paulo wurden aufgrund der Regenfälle zahlreiche Straßen überflutet. Der Verkehr kam stellenweise völlig zum Erliegen.
Neuer Hurrikan über dem Atlantik
Über dem Atlantik hat sich ein weiterer Hurrikan gebildet. "Fred" wurde mit Windgeschwindigkeiten von 120 Kilometern pro Stunde als Hurrikan der Kategorie eins eingestuft und sollte in den kommenden Tagen noch an Kraft gewinnen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Am Dienstagabend befand sich "Fred" rund 715 Kilometer west-südwestlich der Kapverdischen Inseln. Er ist nach "Bill" der zweite Hurrikan dieser Saison über dem Atlantik.
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