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Frankfurter Flughafen

Sprengkapsel für Fallschirm löste Explosion aus

Die Verpuffung im internationalen Postzentrum am Frankfurter Flughafen, bei der zwei Menschen leicht verletzt wurden, ist vermutlich aufgeklärt. Die Explosion wurde wahrscheinlich durch pyrotechnische Teile ausgelöst, die bei Ultraleichtflugzeugen für das Aufspannen des Rettungsfallschirms sorgen sollen.

Postverteilzentrum am Flughafen Frankfurt
Foto: ddp/DDP
Schock im Briefzentrum: Nach der Explosion war ein Anschlag vermutet worden.

Das Päckchen aus Costa Rica enthielt die Sprengkapsel eines Fallschirms, wie die Polizei in Frankfurt mitteilte. Beim Öffnen des Pakets durch Zollbeamte sei die Kapsel am Montagnachmittag explodiert, sagte Pressesprecher Karlheinz Wagner.
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Bei der Verpuffung erlitt ein 48 Jahre alter Zollbeamter leichte Verbrennungen, Schnittwunden an der rechten Hand und ein Knalltrauma. Ein 53-jähriger Postbediensteter trug ebenfalls ein Knalltrauma davon. Beide wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt und konnten noch am Montag entlassen werden.

Die zwei Zollbeamten und der Postbedienstete hatten das Paket routinemäßig in einem kleinen separaten Raum im internationalen Postzentrum kontrolliert. Es war für eine Fachfirma in Bayern bestimmt. Die Kripo ermittelt nun, ob die Sendung ordnungsgemäß gekennzeichnet und verpackt war. Wenn dies nicht der Fall gewesen sei, läge ein Straftatbestand vor, sagte Wagner.dpa/AP/kami

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