23.02.2013, 12:34

Familiendrama Falschfahrer soll vor Geisterfahrt Töchter getötet haben


Der Geisterfahrer war in der falschen Richtung unterwegs gewesen und mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen

Foto: Axel Vogel / dpa

Der Geisterfahrer war in der falschen Richtung unterwegs gewesen und mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammengestoßen Foto: Axel Vogel / dpa

Ein Mann, der am Freitag einen tödlichen Unfall auf der Autobahn 61 nahe Bonn verursacht hatte, soll zuvor seine Töchter getötet haben.

Ein Geisterfahrer in Nordrhein-Westfalen wird verdächtigt, seine beiden Töchter getötet zu haben. Das teilte die Polizei Köln mit. Die Beamten fanden die zwei und vier Jahre alten Mädchen tot in der Wohnung des bei einem Unfall Getöteten in Erftstadt-Kierdorf bei Köln. Näheres über die Tatumstände ist noch nicht bekannt.

Der Mann war laut Polizei am Freitagabend auf der A 61 südwestlich von Bonn in der falschen Richtung unterwegs. Er stieß mit einem Lastwagen zusammen und kam ums Leben. In einen Folgeunfall waren drei weitere Fahrzeuge verwickelt. Dabei wurden ein Mensch schwer und zwei leicht verletzt, so die Polizei. Die Autobahn war in Richtung Koblenz für mehrere Stunden gesperrt.

Ermittlungen in Doppelhaus-Hälfte

Die Polizei schloss in der Nacht ihre Ermittlungen in der Doppelhaus-Hälfte ab. Am Morgen wollte die Polizei auf Nachfrage Fragen zum Motiv, dem Aufenthaltsort der Mutter während der Tat und ihrem Alter nicht beantworteten. Nachbarn sprachen von Streitigkeiten zwischen dem Paar. Auch hierzu äußerte sich eine Sprecherin der Kölner Polizei nicht. Sie kündigte eine Stellungnahme von Polizei und Staatsanwaltschaft für den Mittag an.

(dpa/tj)
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