21.02.13

Musikpreis

Emeli Sandé und Ben Howard triumphieren bei Brit Awards

Der Abend gehörte eindeutig den Newcomern. Aber auch Adele und Coldplay konnten eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen.

Foto: picture alliance / empics/pictur

Emeli Sandé gewann den Preis für die beste weibliche Solokünstlerin und für das beste Album

Frei von Skandalen und den üblich gewordenen Hysterie-Anfällen geheuchelter Überraschung der Preisträger: Die Brit Awards 2013, nach den Grammys die wohl begehrtesten Musikpreis weltweit, sahen am Mittwochabend in London die Schottin Emeli Sandé und den Engländer Ben Howard als große Abräumer: Die beiden 25-Jährigen holten je zwei der vom britischen Künstler Damien Hirst geschaffenen Statuen.

Sandé setzte sich gegen verstorbene Winehouse durch

Sandé gewann nach dem Preis für die beste weibliche Solokünstlerin aus Großbritannien auch den Hauptpreis des Abends: Ihr gefeiertes Debütalbum "Our Version of Events" wurde als bestes Album ausgezeichnet. "Ich habe nicht das Selbstvertrauen, diese Dinge persönlich zu sagen. Deshalb habe ich dieses Album geschrieben", sagte sie in ihrer Dankesrede. Das Album war 2012 allein in Großbritannien 1,4 Millionen Mal verkauft worden.

Als beste britische Solokünstlerin war posthum auch die 2011 verstorbene Soul-Röhre Amy Winehouse nominiert gewesen. Ben Howard erhielt die Auszeichnung als aufsehenerregendster Senkrechtstarter sowie als bester männlicher Solokünstler. Er setzte sich unter anderem gegen Plan B und Olly Murs durch.

Die Rolling Stones gingen leer aus

Als beste Gruppe wurden die Folk Rocker von Mumford & Sons gewürdigt. Den Preis für den besten Liveact erhielten mit Coldplay alte Hasen der Musikbranche. Sie setzten sich unter anderem gegen noch ältere Hasen durch: Die Rolling Stones waren in der Kategorie Liveact nach ihrer Comebacktour im vergangenen Herbst ebenfalls nominiert – 35 Jahre nach ihrer ersten Brit-Awards-Nominierung.

Als beste Single wurde der James-Bond-Titelsong "Skyfall" von Adele ausgezeichnet – die Künstlerin hatte im Vorjahr bei den Brit Awards mit ihrem "Stinkefinger" für Aufsehen gesorgt, nachdem ihr zuvor bei ihrer Dankesrede das Mikrofon abgedreht worden war. Adele war diesmal bei der Preisverleihung nicht selbst in London. Sie bereitet sich auf die Oscar-Verleihung vor, bei der sie als eine der großen Favoriten auf den Preis für die beste Filmmusik gilt.

Der Brit Award für die beste internationale Musikerin ging an Lana Del Rey, das männliche Pendant an Frank Ocean. Im Showteil der Preisverleihung traten neben den Preisträgern Superstars wie Justin Timberlake und Robbie Williams auf.

Quelle: dpa/jcw
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