19.02.13

Wissenschaft

Als ein Buch noch eine Revolution auslöste

Google Doodle ehrt zum 540. Geburtstag den Astronom Nikolaus Kopernikus, den Begründer des heliozentrischen Weltbildes.

Foto: picture alliance / akg-images

Kopernikus mit einem Modell seines Weltbildes
Kopernikus mit einem Modell seines Weltbildes

Im 16. Jahrhundert wurden noch Bücher geschrieben, die eine geistige Revolution auslösten. Eines von diesen Werken trug den Titel "De Revolutionibus Orbium Coelestium", was auf deutsch "Über die Umschwünge der himmlischen Kreise" heißt. Es erschien im Jahr 1543.

Der Verfasser jenes Büchleins, Nikolaus Kopernikus, stellte damit das gesamte bisherige Weltbild der Menschheit auf den Kopf. Von nun an ging man in den Naturwissenschaften von einem heliozentrischen Weltbild aus, und nicht mehr von einem geozentrischen.

Sprich: von nun an drehte sich die Erde folgerichtig um die Sonne, und nicht umgekehrt. Heute spricht man daher von der "kopernikanischen Wende". 24 Jahre soll Kopernikus an seinem Buch geschrieben haben.

War Kopernikus ein Deutscher oder ein Pole?

Heute ehrt Google den großen Wissenschaftler Kopernikus mit einem Doodle. Bis heute herrscht Streit darüber, ob es sich bei ihm um einen Deutschen oder Polen handelte. Doch so eindeutig lässt sich die Frage nicht beantworten. Kopernikus verfasste seine Schriften auf Latein, sprach aber im Alltag deutsch. Geboren wurde er 1473 in Thorn, das auf dem Territorium des heutigen Polen liegt. Seine Familie unterstellte sich der Schutzmacht Preußen.

Kopernikus war Jurist, Arzt und Frauenburger Domherr. Der Astronomie hat er sich in seiner Freizeit gewidmet. Und das mit großem Erkenntnisgewinn.

Quelle: BM/oje
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