14.02.2013, 12:42

Lebensmittel Pferdefleisch-Lieferung in Brandenburg sichergestellt


Schädliche Medikamente wurden jetzt in Pferdefleisch nachgewiesen

Foto: Friso Gentsch / dpa

Schädliche Medikamente wurden jetzt in Pferdefleisch nachgewiesen Foto: Friso Gentsch / dpa

Der Pferdefleisch-Skandal nähert sich Berlin. In einem Brandenburger Lager wurde eine Lieferung beschlagnahmt.

Über einen Großhändler in Nordrhein-Westfalen ist möglicherweise auch Lasagne mit nicht deklariertem Pferdefleisch an ein Brandenburger Lager geliefert worden. Die Ware wurde dort vorsorglich sichergestellt. Die Sicherstellung wird kontrolliert. Eine amtliche Probe wird heute entnommen und dann im Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht. Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass entsprechende Ware in den Handel gelangt ist.

Schädliche Medikamente in Frankreich nachgewiesen

In Pferdefleisch, das in Frankreich in die Nahrungsmittelkette gelangt ist, haben Experten ein für Menschen schädliches Schmerzmittel nachgewiesen. Das teilte die britische Regierung am Donnerstag mit.

Fleisch von drei Pferden aus britischen Schlachthäusern sei in Frankreich in Nahrungsmittel gelangt, obwohl den Tieren das Schmerzmittel Bute verabreicht worden sei, sagte der britische Umweltminister David Heath in London. Bute gilt als schädlich für den Menschen, wenn es über die Nahrung aufgenommen wird.

Behörden in vielen Ländern Europas suchen derzeit nach Pferdefleisch in Lebensmitteln sowie nach Spuren von Medikamenten. In mehreren Länder war nicht deklariertes Pferdefleisch in Burger- und Lasagneprodukten entdeckt worden, zunächst in Großbritannien.

(AP/oje)
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