02.02.2013, 23:01

Punxsutawney Phil Murmeltier sagt baldiges Ende des Winters voraus


Punxsutawney Phil konnte seinen Schatten nicht sehen. Das könnte das baldige Ende des Winters bedeuten

Foto: ALEX WONG / AFP

Punxsutawney Phil konnte seinen Schatten nicht sehen. Das könnte das baldige Ende des Winters bedeuten Foto: ALEX WONG / AFP

Er ist das berühmteste Nagetier der USA. Jetzt wurde Murmeltier Punxsutawney Phil aus seinem Winterschalf geholt – und konnte seinen Schatten nicht sehen. Soll heißen: Das Ende des Winters naht.

Das berühmteste Murmeltier der USA hat den Amerikanern ein baldiges Winterende vorausgesagt. Das meteorologisch bewanderte Nagetier Punxsutawney Phil wurde am Samstag aus seinem Bau nahe der Ortschaft Punxsutawney in Pennsylvania geholt – und konnte laut seiner Webseite www.groundhog.org wegen des schlechten Wetters seinen eigenen Schatten nicht sehen. Gemäß der Tradition bedeutet dies, dass das Ende des Winters nahe ist.

Nach einem alten Brauch muss Phil immer am 2. Februar außerhalb seines Baus nach seinem Schatten Ausschau halten. Sieht er ihn und zieht sich erschreckt in seine Höhle zurück, bleibt es noch mindestens sechs Wochen lang Winter.

Sieht das Murmeltier seinen Schatten nicht – weil schlechtes Wetter ist – soll der Frühling direkt vor der Tür stehen.

Berühmt durch Bill Murray

Weltweit berühmt wurde der Brauch durch die Komödie "Und täglich grüßt das Murmeltier" (1993) mit Bill Murray und Andie MacDowell in den Hauptrollen.

Die Tradition des "Groundhog Day" geht auf deutsche Einwanderer zurück, die aus dem Murmeltierverhalten Rückschlüsse für den Beginn der Aussaat ziehen wollten. Die Zuverlässigkeit des Murmeltier-Orakels ist allerdings äußerst umstritten.

(AFP/fp)
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