31.01.13

Nach Lanz-Eklat

Katrin Sass hat "alles gesagt, was zu sagen ist"

In der Talkshow "Markus Lanz" hatte Katrin Sass Alt-"Dschungelkönig" Peer Kusmagk als "Schwanzfresser" attackiert. Nun nimmt die 56-Jährige Stellung zu ihrer Verbalattacke – und erneuert ihre Kritik.

"Dann geh doch nach Hause, wenn dir das zu blöd ist!", beschimpfte Schauspielerin Katrin Sass am Dienstagabend in der Talkshow von Markus Lanz ihren Gesprächspartner Peer Kusmagk.

Ende einer TV-Schimpftirade, die nicht nur im Internet für mächtig viel Wirbel gesorgt hat. Zuvor hatte sich die 56-Jährige darüber erregt, dass der 37-jährige Dschungelkönig (Staffel 2012) das RTL-Format "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" schönzureden versucht hatte.

"Die sagen alle, die da drin waren, naja, so 'ne gewisse Kunst hat's auch schon, jetzt sind wir im Grimme-Preis (...) Ein Unfug ist das alles", sagte der "Good Bye, Lenin"-Star.

Es gehe den Teilnehmern doch nur ums Geld, sagte Sass weiter. Es sei unglaublich, sich in eine Show zu setzen und zu sagen, man gehe erhobenen Hauptes aus dem "Dschungelcamp" raus, ereiferte sie sich und meckerte in Richtung Kusmagks: "Ich fresse Schwänze (eine Anspielung auf die Dschungelprüfungen, d. Red), aber erhobenen Hauptes (...) Was soll denn das?"

Kein Gesprächsbedarf

Der Videoclip, in dem die verbale Auseinandersetzung zu sehen ist, wurde auf dem Videoportal Youtube bereits mehr als 300.000 Mal angeklickt und eifrig kommentiert.

Für die 56-Jährige wohl ein weiterer Beleg für ihre These, dass in den Medien zu wenig über Substanzielles diskutiert wird. Eine Einladung von Kusmagk ("Ich weiß überhaupt nicht, wieso Frau Sass so losgelegt hat") in dessen Berliner Radioshow beim Sender 94,3 rs2 am kommenden Samstag hat Sass jedenfalls abgesagt. Auch sonst wolle sie sich nicht mehr äußern, teilte ihre Berliner Künstleragentur mit.

Zum Talkshowauftritt bei Markus Lanz habe Katrin Sass "alles gesagt, was zu sagen ist". Auch sonst stehe sie nicht für Interviews zur Verfügung, weil sie eben nicht das tun wolle, was sie selbst kritisiert hat: "mitmachen bei der ständigen Selbstbespiegelung der Medien, die auf allen Kanälen stattfindet".

Stattdessen, sagte ihr Agent Bernhard Hoestermann der Berliner Morgenpost, würde sich die vielfach preisgekrönte Schauspielerin (u.a. 2001 Deutscher Filmpreis für "Katrin M.") Folgendes wünschen: "Lasst uns lieber über Filme als über Talkshows reden!"

Quelle: krott
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