31.01.2013, 15:37

Dänemark Mann begeht mit Flusssäure Selbstmord

Ein Mann hat sich in Dänemark mit Flusssäure das Leben genommen. Helfer, Polizisten und Feuerwehrleute verätzten sich.

Gemeinsamer Großeinsatz für dänische und deutsche Rettungskräfte: Beim Versuch, einen offenbar geplanten Selbstmord in Padborg bei Flensburg zu verhindern, sind in der Nacht zu Donnerstag drei Menschen durch Flusssäure verletzt worden.

In dem dänischen Ort sei zunächst der Suizid eines Mannes mit Autoabgasen gemeldet worden, sagte Carsten Herzog, Leiter der Flensburger Berufsfeuerwehr. Automatisch seien auch deutsche Rettungskräfte alarmiert worden.

Der Mann, der sich in seinem Auto eingeschlossen hatte, habe aber nicht mehr gerettet werden können, sondern sei an Verätzungen gestorben.

Sein Freund habe noch eine Scheibe eingeschlagen und sei durch die verdampfte Säure verletzt worden, ebenso zwei Polizisten. Sechs Rettungskräfte seien wegen des Kontakts mit den Patienten zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht worden.

Laut der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau besteht für keinen Verletzten Lebensgefahr. Insgesamt waren nach Angaben von Herzog auf der deutschen Seite drei Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Die Dänen waren mit einem Notarzt und zwei Rettungswagen dabei.

(dpa/mim)
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