21.01.2013, 08:02

Fernsehen Ex-Kaufhaus-Erpresser Funke muss Dschungelcamp verlassen


Arno Funke war genervt von Georgina und legte sich hin.

Foto: RTL / Stefan Menne

Der Berliner flog nach gut einer Woche im australischen Busch als Dritter aus der RTL-Show. Denn er war kaum aufgefallen.

Glück im Unglück: Der ehemalige Kaufhaus-Erpresser Arno Funke (62) muss das RTL-Dschungelcamp verlassen, ist aber immerhin ohne jede Ekelprüfung davongekommen.

Der Berliner wurde am späten Sonntagabend deutscher Zeit als dritter aus den ursprünglich elf Teilnehmern heraus gewählt. Die TV-Zuschauer hatten telefonisch darüber abgestimmt, wer im australischen Urwald bleiben und wer ihn verlassen solle. Die übrigen Kandidaten müssen sich weiter Mutproben und hämischen Kommentaren stellen.

Funke (62) war früher der Kaufhaus-Erpresser "Dagobert", bis die Polizei ihm auf die Schliche kam. Heute arbeitet er für das Satiremagazin "Eulenspiegel". Auch als Buchautor ist Funke bekannt. Er gilt als hochintelligent.

Am Sonnabend hatte bereits der Stimmungssänger und Helmut-Berger-Ersatz Klaus Baumgart (58, "An der Nordseeküste") das Spektakel "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" verlassen müssen.

Am Freitagabend war der Sänger Silva Gonzalez (33) als erster nach dem Votum des Fernsehpublikums ausgeschieden.

Und kaum fliegen die ersten Stars aus dem "Dschungelcamp", kann RTL Rekordquoten für die siebte Staffel melden: 7,97 Millionen Zuschauer schalteten am Samstagabend ab 22.15 Uhr "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" ein, wie der Sender am Sonntag mitteilte. Das entspricht einem Marktanteil von 30,7 Prozent. Am Sonnabend vor einer Woche hatten 6,49 Millionen Menschen zugeschaut.

(dpa/sei)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter