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05.07.09

Brandenburgs Minister

Politiker nach schwerem Unfall bei Unwetter verletzt

Dramatische Szenen auf der A 15 in Brandenburg. Bei starken Regenfällen gerät ein Auto ins Schleudern und prallt gegen die Leitplanke. Ein unbeteiligter Wagen rast in das Unfallauto und geht in Flammen auf. Die Insassen, darunter Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke, wurden verletzt.

© dpa
Unwetter in Frankfurt (Oder)

Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Dietmar Woidke (SPD) muss nach seinem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 15 weiterhin im Krankenhaus bleiben. Er werde dort ärztlich behandelt, "nach derzeitigem Stand auf jeden Fall bis Montag", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Woidke fühle sich den Umständen entsprechend, "ist aber optimistisch". Er bedanke sich für die vielen Genesungswünsche und wolle zügig wieder seine Arbeit aufnehmen. Woidke war am Samstagmittag bei einem Unfall auf der A 15 bei Vetschau in Richtung Berlin verletzt worden.

Das Ministerium machte zu den Verletzungen keine Angaben. Der Polizei zufolge erlitt Woidke ein Schleudertrauma, Prellungen an der Schulter sowie Platzwunden im Gesicht. Die Insassen des anderen Autos, eine 27-jährige Fahrerin aus Berlin und ihr 55 Jahre alter Vater aus Lübbenau, trugen nur leichte Blessuren davon.

Der Minister war nach Angaben der Polizei am Samstag um 12.40 Uhr zwischen Vetschau und Boblitz (Oberspreewald-Lausitz) bei heftigen Regenfällen ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitplanke geprallt.

Ein weiteres Fahrzeug fuhr auf den Wagen des Ministers auf und ging später in Flammen auf. Woidke und sein Fahrer konnten noch selbstständig ihr Fahrzeug verlassen.

Alle Unfallbeteiligten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nachdem Woidkes Auto zum Stehen kam, geriet auch der andere aus Richtung Cottbus kommende Wagen auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte ins Heck des Ministerfahrzeugs. Bei dem anschließenden Feuer brannte der Wagen völlig aus.

Die Insassen konnten ihn noch rechtzeitig verlassen. Woidkes Fahrer erlitt eine Platzwunde im Gesicht, wurde im Krankenhaus aber nur ambulant behandelt. Die Autobahn war am Samstag für mehrere Stunden gesperrt.

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Quelle: dpa/kami
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