10.01.2013, 12:00

Wetter In Deutschland meldet sich der Winter doch noch zurück


In Berlin sollten bald wieder die dicken Socken ausgepackt und vor allem angezogen werden

Foto: Theo Heimann / dapd

In Berlin sollten bald wieder die dicken Socken ausgepackt und vor allem angezogen werden Foto: Theo Heimann / dapd

Nach viel Regen und milden Temperaturen wird es ab Freitag erst mal wieder deutlich kühler. In Berlin soll auch Schnee fallen.

Das milde Wetter mit Regen und Hochnebel ist vorerst vorbei. In den kommenden Tagen kehrt der Winter zurück. Hoch Annegret lenkt im Zusammenspiel mit einem Tief über dem Baltikum Polarluft nach Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach mitteilte. In den Nächten kann die Temperatur örtlich auf Werte von weniger als minus zehn Grad sinken. Auch Schneefall ist wieder möglich.

Am Donnerstag jedoch ist es verbreitet noch einmal mild. Es fällt noch Regen, in den Bergen und zunehmend auch im Nordosten aber bereits auch Schnee. Die Temperaturen steigen auf drei Grad im Norden und sieben Grad im Nordosten, im Bergland herrscht leichter Frost.

Minus sieben Grad in Berlin

Am Freitag fällt im Süden zeitweise Regen, oberhalb von 400 bis 600 Metern sowie nördlich der Mittelgebirge auch Schnee. Es kühlt sich spürbar ab: Die Temperaturen erreichen nur noch ein Grad im Nordosten, im Südwesten immerhin noch fünf Grad.

Am Samstag schneit es insbesondere in der Südhälfte Deutschlands leicht bis mäßig. In einigen Regionen wird es frostig. In Sachsen liegen die Tageshöchstwerte bei minus drei Grad, im Südwesten bleibt es bei plus vier Grad mild. Richtig kalt wird es in der Nacht zum Sonntag mit Werten von minus ein bis minus acht Grad. Örtlich sinkt das Thermometer sogar auf minus zehn Grad. In Berlin soll das Thermometer in den nächsten Tagen in der Nacht bis auf minus sieben Grad abkühlen.

Winterstürme in Israel

Damit zeigt sich Väterchen Frost vergleichsweise gnädig mit Deutschland. Israel hingegen hat derzeit mit einem großen Scheechaos zu kämpfen. Seit dem Wochenende wird die Region von den heftigsten Winterstürmen seit zehn Jahren heimgesucht. Starke Niederschläge setzten Häuser, Straßen und Felder unter Wasser.

Die wichtigste Autobahn Israels zwischen Jerusalem und Tel Aviv wurde wegen Eisglätte in beiden Richtungen gesperrt und alle Schulen und Kindergärten wurden vorsichtshalber geschossen. Im Norden Israels und im Westjordanland wurden ebenfalls mehrere Straßen wegen Schneefalls gesperrt. Mindestens zwei Menschen starben in den Fluten. Die Schäden in der Landwirtschaft und der Infrastruktur gehen in die Millionen.

(dapd/dpa/jcw)
Bleiben Sie informiert:
Die Berliner Morgenpost in sozialen Netzwerken.
Folgen Sie uns auf Twitter