06.01.2013, 13:04

Tirol Bayerischer Skifahrer stirbt in Alpen-Schneelawine

Seine Begleiter warnten ihn noch, doch es ging zu schnell: Ein 42-jähriger Skifahrer aus Bayern ist in Tirol von einer Lawine begraben worden. Rettungskräfte konnten den Sportler nur noch tot bergen.

Ein 42-jähriger Wintersportler aus Bayern ist in den Tiroler Alpen in einer Lawine gestorben. Der Mann aus dem Raum München war am Samstagmittag mit seiner 41-jährigen Begleiterin und zwei weiteren Deutschen auf einer Skitour auf der 2870 Meer hohen Lamsenspitze in den Stubaier Alpen unterwegs, berichtete die Polizei am Sonntag.

Der Mann fuhr bei der Abfahrt als erster in einen Hang hinein, in dem sich ein Schneebrett löste. Seine nachfolgenden Begleiter warnten ihn noch, doch die Lawine verschüttete den Sportler.

Bergrettung grub Mann aus vier Meter Tiefe aus

Die gut ausgerüstete Gruppe alarmierte die Bergrettung und ortete den Mann. Sie gruben ihn aus einer Tiefe von vier Metern aus dem Schnee aus, berichtet die Polizei. Die Retter mussten wegen des schlechten Wetters mit Skiern zur Unfallstelle aufsteigen, der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod des 42-Jährigen feststellen.

Am Wochenende hatten die Behörden vor ungünstigen Wintersportbedingungen in Tirol gewarnt. Die Lawinengefahr war groß, zudem gab es teils stürmischen Wind und schlechte Sicht. Vor einer Woche war im selben Gebiet auf dem benachbarten Zischgeles ein Tourengeher von einer Lawine verschüttet worden, er starb im Krankenhaus.

(dpa/cke)
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