28.12.2012, 12:21

Milde Temperaturen Der Winter lässt auch im Januar auf sich warten


Winter in Deutschland: Bis Mitte Januar soll es zwischen 5 und 10 Grad warm bleiben

Foto: Tobias Hase / dpa

Winter in Deutschland: Bis Mitte Januar soll es zwischen 5 und 10 Grad warm bleiben Foto: Tobias Hase / dpa

Der Daunenmantel darf auch weiterhin im Schrank bleiben, denn die nächste Warmfront ist schon im Anmarsch. Selbst an Silvester bleibt es meist trocken. Bis Mitte Januar ist kein Winter in Sicht.

"Der Winter bleibt weiterhin von uns fern. Die aktuellen Prognosen sehen bis Januarmitte keine Rückkehr der kalten Jahreszeit. Meist bleibt es zwischen 5 und 10 Grad mild. Nur vorübergehend kann es im Osten und Süden mal ein paar Grad kälter sein. Dauerfrost oder gar eine Schneedecke ist nicht in Sicht.

Schlechte Aussichten für Skifahrer

Das betrifft leider auch die Mittelgebirge. Viel Schnee ist dort in den letzten Tagen abgetaut oder vom Regen fortgespült worden. Wintersport ist hier nur noch sehr eingeschränkt möglich. Daran wird sich in den kommenden beiden Wochen nicht viel ändern" erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Also schlechte Aussichten für Skifahrer: Nachdem die Weiße Weihnacht ausgefallen ist, besteht auch weiter keine Hoffnung auf Schnee.

"Zwischen den Jahren wechseln sich Regenwolken und zeitweise Sonnenschein ab", sagte Diplom-Meteorologin Christina Speicher. Dabei wird der Süden des Landes bevorzugt, "denn dort halten sich öfter Wolkenlücken und auch die Niederschläge sind dort eher gering." Insgesamt bleibt es windig, an den Küsten und Mittelgebirgen sogar stürmisch.

Temperaturen zwischen sechs bis zwölf Grad

Am Freitagmorgen schneit es immerhin kurzzeitig oberhalb von 500 bis 700 Metern. "Mit Höchstwerten zwischen 2 Grad an der Ostseeküste und 10 Grad am Oberrhein wird es nicht mehr so mild wie bisher", sagte die Meteorologin. In der Nacht zum Samstag kann der Regen gefrieren und zu Straßenglätte führen. Die Nachttemperatur geht auf maximal minus zwei Grad zurück.

Vereinzelt Regen oder Schauer

Am Samstag kann der Wintermantel bei erneut freundlichen Temperaturen zwischen sechs bis zwölf Grad am Haken bleiben, denn Richtung Alpen wird es schon wieder heiterer. Im Norden und Westen überwiegen noch Wolken, die vereinzelt Regen oder Schauer bringen.

In der Nacht zum Sonntag zieht von Westen ein Regenband auf, nach Südosten hin bleibt es aufgelockert. Dann zieht der Regen nach Osten ab, aber Schauer sind weiter möglich. Die Luft erwärmt sich weiter, am Rhein bis auf elf Grad.

Frühlingshafter Jahreswechsel in der Hauptstadtregion

Berliner und Brandenburger müssen sich auf einen Jahreswechsel mit frühlingshaften Temperaturen und durchwachsenem Wetter einstellen. Am Sonntag und am Montag steigen die Temperaturen dann bei teils kräftigem Südwestwind auf bis zu zehn Grad.

(dpa/AFP/mh)
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