27.12.12

Wetter

Zwölf Tote bei Schneestürmen in den USA

Während es in Deutschland frühlingshaft warm ist, werden die USA von Schneestürmen heimgesucht. Neun Menschen starben, Tausende waren ohne Strom.

Foto: REUTERS

Auch in Connecticut schneit es heftig. Die Meteorologen erwarten sogar noch mehr Schnee
Auch in Connecticut schneit es heftig. Die Meteorologen erwarten sogar noch mehr Schnee

Stürme und Schneefälle haben im Süden und Mittleren Westen der USA während der Weihnachtstage mindestens neun Menschen das Leben gekostet. Heftige Schneefälle rissen Stromleitungen ein und machten die Straßen teilweise unpassierbar. Am Mittwoch (Ortszeit) waren rund 200.000 Menschen ohne Strom. Mitten in den Weihnachtsferien mussten zudem mehr als 2000 Flüge verschoben oder gestrichen werden. Tausende kamen deshalb nicht in den Urlaub oder zu ihren Familien.

Die Stürme brachten am Donnerstag dem Nordosten der USA neuen Schnee; in der Region zwischen New York und Maine wurde bis zu 45 Zentimeter erwartet. Der Nationale Wetterdienst meldete in der Nacht schwere Schneefälle in Pennsylvania, dem Staat New York und einigen Neuengland-Staaten. Am stärksten betroffen war der Südosten von Massachusetts. In Küstennähe fiel ein Mix aus Schnee und Regen.

Mindestens zwölf Menschen starben rund um die Weihnachtstage wegen der schweren Unwetter, darunter ein Mann in Houston im Bundesstaat Texas, auf dessen Auto ein Baum gestürzt war. Zudem starben zwei Kinder, deren Mutter auf einer vereisten Straße in Arkansas die Kontrolle über ihren Wagen verlor. In der Region um Indianapolis, der Hauptstadt von Indiana, meldete die Polizei am Mittwoch binnen weniger Stunden 160 Verkehrsunfälle. In Oklahoma wurde rund ein Dutzend Menschen bei einer Massenkarambolage mit 21 Fahrzeugen verletzt.

Der Wetterdienst warnte vor "gefährlichen Reisebedingungen", die Behörden riefen die Menschen auf, zu Hause zu bleiben.

Bereits am Dienstag waren 34 Tornados über Texas, Louisiana, Alabama und Mississippi im Süden der USA hinweggefegt und hatten für schwere Verwüstungen gesorgt, unzählige Strommasten knickten um. Nach Angaben der Behörden könnte es eine Woche dauern, bis die Stromversorgung vollständig wiederhergestellt ist. Die Gouverneure von Mississippi und Alabama riefen den Notstand aus.

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