22.12.12

Geldforderungen

Philippe Starck lässt Steve Jobs Yacht beschlagnahmen

Bereits todkrank ließ sich Apple-Gründer Jobs von Philippe Starck eine Luxusyacht bauen. Jetzt will der Stardesigner mehr Geld.

Foto: AFP

Das soll das iSchiff sein, die Yacht, die Steve Jobs noch vor seinem Tod für seine Familie geplant hat.

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Die Yacht des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs ist wegen eines Zahlungsstreits mit Designer Philippe Starck im niederländischen Amsterdam beschlagnahmt worden. Zwei Rechnungen, die Starcks Firma im Sommer gestellt habe, seien nicht bezahlt worden, sagte der Anwalt des Unternehmens, Roelant Klaassen.

Gerichtsvollzieher beschlagnahmten das 70 Meter lange Schiff, dessen Bau mehr als 100 Millionen Euro gekostet haben soll, auf Antrag des Anwalts. Starck selbst sagte, er habe "keine Zweifel, dass die Situation schnell geklärt wird".

Starck fordert Millionen

Nach Darstellung von Jobs' Erben soll Starck einen bestimmten Prozentsatz der Konstruktionskosten des "Venus" genannten Schiffs als Lohn erhalten. Der Designer teilte jedoch mit, es sei eine fixe Summe von neun Millionen Euro vereinbart worden. Die Erben boten ihm daraufhin sechs Millionen Euro an.

Der Anwalt der Familie äußerte sich nicht zu dem Fall. Klaassen sagte, er hoffe nun übergangsweise auf eine Einigung. Der Computermillionär und der Designer hätten einander sehr nahe gestanden, deswegen habe es keine schriftliche Vereinbarung über den Auftrag gegeben.

Die "Venus" wurde bislang an einem Kai des Schiffsbauers Royal de Vries im westlichen Aalsmeer fertiggebaut. Auf der Brücke der Yacht sind sieben iMac-Computer aufgereiht. Jobs" Witwe Laurene und die Söhne Reed, Erin und Eve sollten die Yacht eigentlich demnächst in die USA geliefert bekommen. An der Konzeption des Schiffs soll auch Apple-Chefdesigner Jonathan Ive beteiligt gewesen sein.

Steve Jobs war 1976 einer der Mitgründer von Apple. Er starb im Oktober 2011 an den Folgen eines Krebsleidens. In einer Biografie hatte er die Arbeit an der Yacht als einen Ausdruck seines Lebenswillens bezeichnet.

Quelle: AFP/dpa/mim
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