Unfall
Nach Brückeneinsturz beginnt Ursachenforschung
Beim Einsturz einer Brücke in Koblenz wurden sechs Arbeiter zum Teil schwer verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Gutachter mit der Suche nach der Ursache beauftragt.
Beim Einsturz einer Brücke in Urbar bei Koblenz sind am Samstagabend sechs Arbeiter verletzt worden. Vier von ihnen waren unter den Trümmern verschüttet, sie wurden am schwersten verletzt, wie die Polizei in Koblenz am Sonntag mitteilte.
Alle sechs Arbeiter lagen am Sonntag noch im Krankenhaus. Die Fußgängerbrücke über der Bundesstraße 42 und einer Bahnlinie hatte bei lange geplanten Abrissarbeiten aus noch unbekannter Ursache nachgegeben. Die Feuerwehr war bis weit in die Nacht mit schwerem Gerät im Einsatz.
Ursachenforschung beginnt
Mit der Suche nach der Ursache beauftragte die Staatsanwaltschaft einen Gutachter. "Die Spuren sind gesichert, ein Gutachten des Sachverständigen liegt allerdings noch nicht vor", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
Die unter der Brücke verlaufende Bahnstrecke wurde am Sonntagmorgen wieder freigegeben. Die B42 sollte am Sonntagmittag wieder befahrbar sein, sagte ein Sprecher. Die Aufräumarbeiten gingen damit schneller voran als zunächst erwartet.


















